Turnen

Indiaca – Enzweihinger Indiaca-Jugend mit allen drei U15 Mannschaften qualifiziert

Der TSV Enzweihingen war mit einer Mädchen- einer Jungen- und einer Mixedmannschaft zu dem Qulifikationsturnier nach Limburg angereist. Dort setzten sie sich gegen insgesamt 9 Konkurrenten durch und qualifizierten sich somit für den Junior Worldcup, der im nächsten Jahr in Graubünden (Schweiz) ausgetragen wird.

Das Enzweihinger U15 Mixed-Team war nicht zu schlagen

Artikel & Bild: Inge und Jürgen Zimmermann

Indiaca – Enzweihinger Indiaca-Jugend erfolgreich

Deutsche Eichenkreuzmeisterschaften am 26./27.10.2019 in Speichersdorf (Bayern)

Der CVJM Enzweihingen war mit einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft zu den Deutschen Meisterschaften nach Speichersdorf angereist. Nachdem eine Spielerin der im letzten Jahr erfolgreichen B-Mädchen in diesem Jahr aus der Altersklasse herausgewachsen war, entschloss sich das Enzweihinger Team, die eingespielte Mannschaft zusammenzulassen und in der A-Jugend anzutreten. Der Erfolg sollte ihnen Recht geben. Sie gewannen in der Vorrunde am Vortag gegen Bindlach 1, Bindlach 2, Sylbach/Pivitsheide und Nordhausen, und wurden somit Gruppensieger. Beim Halbfinale am Finaltag gegen Nordhausen wurden die Karten wieder neu gemischt. Alles war möglich. Die Enzweihingerinnen starteten nervös, fanden aber ziemlich schnell ihre Sicherheit wieder. Sie bauten ihren Vorsprung nach und nach aus und gaben ihn auch bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. Im Finale warteten schon die erfahrenen Bindlacher auf ihre Revanche. Die Enzweihingerinnen ließen sich aber nicht beeindrucken, starteten voll konzentriert und konnten sich gleich zu Beginn ein paar Bälle absetzen. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr her, obwohl Bindlach kämpferisch stark dagegenhielt. So wurden die junge Enzweihinger Mädchenmannschaft wieder Turniersieger, diesmal allerdings in der A-Jugend!  

Die B-Jungs gewannen in der Vorrunde gegen Wieseth, Naila, Bindlach, Sylbach/Pivitsheide und Rußheim, mussten sich aber wegen eines einzigen Balls gegen Kamen geschlagen geben. So waren am Ende in der Vorrunde die ersten drei Mannschaften punktgleich, und die Balldifferenz musste über die Zusammensetzung der beiden Halbfinale entscheiden. Enzweihingen musste dadurch leider wieder gegen Kamen antreten. Durch eine Verletzungspause des Gegners kurz vor Spielende durcheinandergebracht, verspielten sie ihren knappen Vorsprung, so dass es nach der regulären Spielzeit unentschieden stand und eine Verlängerung nötig wurde. Diese Chance ließ sich Kamen nicht nehmen und gewann so das Halbfinale. Im kleinen Finale gegen Bindlach ließ bei den Enzweihingern die Konzentration nach, und sie fanden nicht mehr zu ihrem Spiel. So mussten sie sich mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben. Die Trainer versuchten die Spieler aber damit zu trösten, dass sie ja noch sehr jung sind und noch mehrere Jahre weiterhin in der B-Jugend spielen können.

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Artikel und Bilder: Inge und Jürgen Zimmermann

Indiaca – Deutscher Meister im Mixed

Indiacajugend des TSV Enzweihingen erkämpft sich unangefochten Titel in Altersklasse elf bis 14 Jahre – Mädchen werden Vizemeister 

Die Enzweihinger Levi Sonnberger (rechts) und Tim Voit mussten bei den Jungs Lehrgeld zahlen und wurden im Mixed Deutscher Meister. Foto: Küppers 

Bei der deutschen Meisterschaft vor heimischem Publikum hat der TSV Enzweihingen eine komplette Medaillensammlung gewonnen. Im Mixed elf bis 14 Jahre führte bei den nationalen Titelkämpfen kein Weg am Gastgeber vorbei – Enzweihingen gab keinen Satz ab. Die Mädchen der gleichen Altersklasse gewannen Silber, die Jungen 15 bis 18 Jahre Bronze. 

Enzweihingen. Als Sieger des Jugend World Cups sind zwei Enzweihinger Mannschaften zur deutschen Jugendmeisterschaft angetreten – die Mädchen elf bis 14 Jahre und das Mixedteam der gleichen Altersklasse. Vor allem die gemischte Mannschaft war bei der DM am Samstag eine Klasse für sich. Es gab zwar nur drei Konkurrenten, die ebenfalls gemeldet hatten, doch im Schnitt ließ der TSV Enzweihingen pro Satz nur zehn Gegenpunkte zu und kam in keinem der sechs zu spielenden Durchgänge in Not. Mit einem überdeutlichen 25:2-Erfolg starteten die Ausrichter gegen Indiaca Malterdingen in den Wettbewerb und machten mit 25:9 im zweiten Durchgang den ersten Sieg perfekt. Gegen Pivitsheide folgte das engste Spiel im Mixed, das mit 25:14 und 25:15 aber immer noch sehr deutlich war. „Unsere Mannschaft hat sich in dem Spiel sehr auf sich konzentriert und sich nicht vom Drumrum ablenken lassen“, berichtet Lorriann Sparmann, die zum Betreuerteam des TSV gehört. Das war wichtig, denn die Schlachtenbummler aus Pivitsheide vollführten ein großes Radau, gegen das nicht einmal die Gastgeber ankamen. Der ATV Haltern wiederum hatte den Enzweihingern spielerisch nicht so viel entgegenzusetzen und verlor mit 7:25 und 12:25. 

Auch bei den Mädchen lief es zunächst nach Plan. Mit 25:3 und 25:9 fertigte der TSV Enzweihingen seinen ersten Gegner Malterdingen ab. Dann allerdings trafen die Enzweihingerinnen auf den CVJM Kamen und zogen mit 19:25 und 17:25 in beiden Sätzen den Kürzeren. „Kamen ist vor einem Jahr fast ausschließlich mit Anfängerinnen angetreten. Da weiß man nie, wie sich die Spielerinnen weiterentwickelt haben“, hatte Inge Zimmermann aus langjähriger Erfahrung im Indiaca noch gewarnt. Doch im Turnier fanden die Enzweihinger Spielerinnen gegen den CVJM kein Mittel, das zum Erfolg geführt hätte. Denn Kamen machte von einer Regel Gebrauch, die jüngeren Sportlern ermöglichen soll, das Spielgerät bei der Angabe überhaupt ins gegnerische Feld zu befördern. „Man darf Angaben von der Drei-Meter-Linie machen“, sagt Lorriann Sparmann. „Und weil die Spielerinnen von dort Angaben von oben gemacht haben, hat bei uns der Aufbau nicht ganz so funktioniert. Das hatten wir nicht erwartet. Aber die Mädchen waren im Kopf gut dabei und haben sich ziemlich schnell darauf eingestellt.“ Es reichte allerdings nicht, um das Spiel noch zu drehen. „Beide Mannschaften waren sehr stark, und es war auch zum Zuschauen sehr schön“, freut sich Lorriann Sparmann. 

Das Mädchenteam der Gastgeberinnen hatte sich für die Heim-DM um zwei Spielerinnen aus Pivitsheide verstärkt, deren eigene Mannschaft in dieser Altersklasse nicht an den Titelkämpfen teilnahm. Dabei handelte es sich um Pia Kästner und Lina Stolle. „Bis zu zwei Gäste dürfen in einer Mannschaft mitspielen“, sagt Lorriann Sparmann. „Die spielen und gewinnen dann auch für den Verein, dessen Trikot sie in dem Moment anhaben.“ Das dritte Spiel der Enzweihinger Mädchen gegen GW Hausdülmen war wieder eine klare Angelegenheit – der TSV gewann mit 25:7 und 25:3, was zugleich die deutsche Vizemeisterschaft bedeutete. Selbst bei einem Unentschieden wäre den Enzweihingerinnen der zweite Platz sicher gewesen, weil sie im Turnierverlauf wesentlich mehr Punkte geholt hatten. 

Auf ziemlich verlorenem Posten standen am Samstag die Jungs des TSV Enzweihingen. Sie gehören zum größten Teil eigentlich noch in die Altersklasse elf bis 14 Jahre, doch da war keine Konkurrenz zustande gekommen. Also traten sie um Fabian Bräuninger verstärkt bei den 15- bis 18-Jährigen an. Von denen waren aber viele gleich mal einen Kopf größer und auch um mehrere Jahre erfahrener. Für diese Grundvoraussetzungen schlug sich Gastgeber Enzweihingen dann gar nicht so schlecht, hatte aber keine Chancen auf einen Sieg. Gegen den CVJM Pivitsheide zog der TSV mit 12:25 und 14:25 den Kürzeren, gegen die TSG Blankenloch anschließend mit 8:25 und 7:25. Weil auch in dieser Altersklasse nur drei Teams antraten, folgte ein Endspiel um die deutsche Meisterschaft zwischen Pivitsheide und Blankenloch. Weil Blankenloch aus dem Spiel gegen Enzweihingen einen großen Punktevorsprung mitbrachte, war nach dem mit 25:16 gewonnenen ersten Satz gegen Pivitsheide die Meisterschaft praktisch schon entschieden. Doch die Jungs vom CVJM gaben sich nicht so schnell geschlagen und verlangten dem Meister im zweiten Durchgang noch einmal alles ab, ehe Blankenloch mit 27:25 die Oberhand behielt. 

„Dass unsere Mannschaft mit den älteren Jahrgängen nicht mithalten können, war eigentlich vor der deutschen Meisterschaft schon klar“, berichtet Lorriann Sparmann. „Aber wenn sich weniger als drei Mannschaften melden, kann in einer Altersklasse die DM gar nicht ausgespielt werden.“ Bei den Jungen elf bis 14 Jahre gab es nur eine Meldung, bei den Älteren nur zwei – zusammengenommen waren es gerade die drei, die mindestens nötig waren. „Auch in unseren Spielen sind zum Teil sehr schöne Spielzüge zustande gekommen“, sagt Lorriann Sparmann. „Es war auch gut, dass die Jungs es versucht haben, und dass sie sich nie aufgegeben haben.“ 

Ganz ohne Enzweihinger Beteiligung fand am Samstag nur der Wettbewerb im Mixed 15 bis 18 Jahre statt. Da gewann Pivitsheide vor dem DVJM Kamen und dem ATV Haltern. 

TSV Enzweihingen Jungen: Fabian Bräuninger, Theo Sparmann, Tim Voit, Levi Sonnberger, Angel Dimitrov, Yüsein Vasilev, Dimitar Mandadziev. TSV Enzweihingen Mädchen: Paula Glinder, Klara Drasdow, Amelie Voit, Fabienne Arnoldi, Pia Kästner (Gastspielerin aus Pivitsheide), Lina Stolle (Gastspielerin aus Pivitsheide). TSV Enzweihingen Mixed: Paula Glinder, Klara Drasdow, Amelie Voit, Fabienne Arnoldi, Theo Sparmann, Tim Voit, Levi Sonnberger, Angel Dimitrov, Yüsein Vasilev, Dimitar Mandadziev. 

Quelle: VKZ, Ralph Küppers, 14. Mai 2019

Indiaca – Deutsche Meisterschaften

Enzweihingen triumphiert auf den deutschen Meisterschaften

Auf den deutschen Indiaca Eichenkreuz-Meisterschaften am 24./25.11.2018 in Weissach holte der TSV Enzweihingen zum dritten Mal in Folge den Titel in der Kategorie “Mixed” und durfte den Wanderpokal gleich wieder mitnehmen.
Die Damenmannschaft verfehlte nur ganz knapp die Vorschlussrunde und belegte am Ende den sechsten Platz.

Indiaca – Deutsche Eichenkreuzmeisterschaften

Enzweihinger Indiaca-Jugend erfolgreich

Der TSV Enzweihingen war mit einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft zu den Deutschen Meisterschaften am 20./21.10.2018 in Linkenheim angereist.
Die Jungs hatten in der Vorrunde Pech und verfehlten das Viertelfinale nur knapp aufgrund des schlechteren Ballverhältnisses.
In der Trostrunde gewannen sie dann aber alle Spiele und erreichten damit den 7. Platz.
Ganz anders verlief das Turnier für die Mädchen. Nach einer makellosen Vorrunde spielten sie in der Zwischenrunde gegen Pivitsheide etwas unkonzentriert und verloren das Spiel knapp. Durch einen Sieg gegen Kamen erreichten Sie aber trotzdem das Halbfinale. Dort gewannen sie gegen Ötisheim in letzter Sekunde denkbar knapp mit 31:30 und standen somit glücklich im Finale, aber ausgerechnet gegen Pivitsheide, gegen die sie vorher noch verloren hatten.
Aber vielleicht waren die Pivitsheider Mädchen nach dem langen Turnier am Ende ihrer Kräfte angelangt? Die Enzweihingerinnen spielten dagegen wie entfesselt und ließen Pivitsheide keine Chance. So konnten Sie sich zusammen mit dem Betreuerteam über die Goldmedaille freuen.

Die Enzweihinger Mädchen bei der Siegerehrung.

Indiaca Junior Worldcup 01. bis 04. August 2018 in Dülmen

Glinder und Arnoldi machen Unterschied

Zwölf- und 13-Jährige motivieren ihre Mitspieler und puschen so das Enzweihinger Mixed- und das Mädchenteam jeweils zu Gold

Fabian Bräuninger versucht, den Block zu überwinden. Theo Sparmann, Fabio
Steinmassl und Fabienne Arnoldi (von links) sichern ab. Foto: Zimmermann

Es ist das erste internationale Turnier der U-15-Indiacaspieler des TSV Enzweihingen gewesen. „Die Jungs und Mädels waren sehr nervös“, berichtet Betreuerin Inge Zimmermann. Doch in den entscheidenden Momenten waren die Enzweihinger immer besser als ihre Gegner und sicherten sich zwei Mal Gold beim Junior World Cup in Dülmen – bei den Mädchen und im Mixed.

Dülmen/Enzweihingen. Es war fast eine Tortur. Bei an die 40 Grad Celsius beim Junior World Cup in der Sporthalle von Dülmen war die größte Herausforderung, mit den Kräften hauszuhalten und konzentriert zu bleiben. Deshalb „haben wir auch darauf geachtet, dass die Jungen und Mädchen viel trinken und immer wieder Traubenzucker als Energiespender zu sich nehmen“, berichtet Inge Zimmermann, Betreuerin beim TSV Enzweihingen. „Wir waren aber auch konditionell die beste Mannschaft.“ Darüber hinaus hatten die Indiacaspieler aus dem Vaihinger Ortsteil Paula Glinder und Fabienne Arnoldi in ihren Reihen. „Als Stellerinnen im Mixedteam müssen Paula und Fabienne sowieso immer delegieren und dirigieren. Und das haben sie wunderbar gemacht. Sie haben die anderen immer wieder mitgerissen und Mitspieler aufgemuntert, wenn denen mal ein Fehler unterlaufen ist“, lobt Zimmermann.

Im Mixedwettbewerb am ersten Turniertag ging den Enzweihingern zu Beginn besonders die Düse. Zum Auftakt mussten sie gegen Indiaca Bettendorf aus Luxemburg ran. „Schon allein der Name hat Angst verbreitet. Vor zwei Jahren waren die Luxemburger richtig gut. Und es war anzunehmen, dass sie in der Regel eine gute Jugendarbeit haben“, berichtet die TSV-Betreuerin. Doch mit zunehmender Spieldauer merkten die Enzweihinger, dass Bettendorf keine Übermannschaft ist. Mit 25:12 und 26:24 setzten sie sich durch.

Den Schwung des Auftaktsieges nahmen die Enzweihinger in die Partie gegen den CVJM Pivitsheide mit. Zimmermann: „Wir wussten, dass wir von Anfang an Druck machen müssen. Doch die Jungs und Mädels haben konzentriert gespielt. Und einer hat für den anderen gekämpft.“ Mit 25:10 und 25:12 ging die Partie an den TSV.

Selbst ein Satzverlust bringt Enzweihinger nicht aus Konzept

Gegen SK Juku aus Estland mussten die Enzweihinger zum ersten Mal einen Satz abgeben – 18:25 im ersten Durchgang. „Die Esten waren von Begegnung zu Begegnung besser ins Spiel gekommen. Sie hatten einen Linkshänder, auf den man sich nur schwer einstellen kann. Und ein anderer hatte richtig gute Schmetterschläge drauf“, erzählt Zimmermann. Doch die Enzweihinger sind ruhig geblieben, während bei den Esten die Fehlerquote stieg. „Und es waren alles Einzelkämpfer auf der anderen Seite des Netzes. Wenn da mal einer einen ins Netz oder ins Aus gehauen hat, dann hat ihn niemand aufgeheitert“, erklärt die TSV-Betreuerin. Mit 25:12 und 25:22 gingen die Durchgänge zwei und drei an die Enzweihinger, die sich dadurch den ersten Platz nach der Vorrunde sicherten.

Im Halbfinale mussten sie deshalb gegen das schlechteste Team der Vorrunde ran – Indiaca Bettendorf. Doch gerade das K.o.-Spiel nahmen die Enzweihinger nicht mehr so richtig ernst. „Wir mussten streng werden. Die Jungs und Mädels waren nicht ganz so konzentriert“, bemängelt Zimmermann. Doch letztlich legten die Enzweihinger noch einmal alles rein und sicherten sich mit 20:25, 25:17 und 25:15 den Endspieleinzug am dritten Turniertag.

Bevor es für die Enzweihinger Mixedmannschaft um Gold ging, musste das Mädchenteam erst noch die Vorrunde absolvieren. Der Auftakt ging locker von der Hand. Der SK Juku war nicht wirklich ein Konkurrent. „Die Estinnen waren nicht so ballsicher. Sie haben ganz viele Eigenfehler gemacht. Außerdem waren sie nicht eingespielt“, erklärt Zimmermann.

Auch der CVJM Kamen hat den Enzweihingerinnen beim 25:14 und 25:9-Sieg des TSV nicht wirklich Paroli geboten. „In Kamen ist der Jugendbereich gerade in einer Aufbauphase. Da ist zwar ein ganz engagierter Trainer aktiv. Und die Kamenerinnen haben uns bei der DM auch Probleme bereitet“, berichtet Zimmermann. „Doch da sie ohne Block spielen, hat Paula Glinder als Mittelangreiferin schön die Bälle verteilen können und auf Zuspiel von Fabienne Arnoldi viele Punkte gemacht.“

Zum Abschluss der Vorrunde waren die Enzweihingerinnen gegen GW Hausdülmen erst einmal in Ehrfurcht erstarrt. Dementsprechend ging der erste Satz mit 15:25 verloren. Im zweiten Durchgang wurden die Enzweihingerinnen aber immer besser und glichen durch das 25:15 nach Sätzen aus. „Da die Gastgeberinnen bereits einmal verloren hatten, war damit klar, dass sie nicht mehr Vorrundenerster werden könnten. Deshalb haben sie im dritten Abschnitt ihre zweite Garde spielen lassen. Und die ist nicht mehr wirklich mit dem Druck zurechtgekommen“, berichtet Zimmermann. Durch das 25:11 in Durchgang drei zogen die Enzweihingerinnen als Vorrundenerste ins Halbfinale ein.

Dort flatterten gegen Juku zu Beginn wieder extrem die Nerven. „Am Anfang sind uns ein paar Fehler unterlaufen, während die Estinnen einige Bälle rübergespielt haben, die sie vorher ins Netz gehauen hatten“, erklärt die TSV-Betreuerin. Doch letztlich rissen sich die Enzweihingerinnen am Riemen und machten den Finaleinzug durch das 25:15 und 25:14 perfekt.

Über Nacht hatte sich die Halle verändert: Aus drei Feldern, auf denen die Vorrundenspiele und Halbfinals an den Vortagen stattgefunden hatten, war ein Spielfeld in der Mitte der Halle entstanden. Dieses wurde von der Tribüne gesäumt, auf der sich zahlreiche Zuschauer und Fans einfanden. Als erstes mussten die Mädchen U 15 in die Höhle des Löwen. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe zwischen den Enzweihingerinnen und den Hausdülmenerinnen. „Die Gastgeberinnen spielten solide. Paula Glinder musste zwei, drei Mal einen Angriff schlagen, ehe wir einen Punkt erzielt hatten“, berichtet Zimmermann. Doch die Hausdülmenerinnen waren zwar eine gute Mannschaft, aber in ihren Reihen stand keine Spielerin, die die anderen mitriss – so wie auf Enzweihinger Seite vor allem Glinder und Arnoldi. Deshalb ging der erste Satz mit 25:21 an den TSV. Nach dem Seitenwechsel hatten die Indiacaspielerinnen aus Vaihingen allerdings zunächst den Faden verloren. „Bei uns gab es einige Aussetzer“, erklärt Zimmermann. GW zog auf 17:10 davon. Doch wieder waren es vor allem Glinder und Arnoldi, die wieder für Stimmung auf dem Feld sorgten. „Sie feuerten ihre Mitspielerinnen an. Und plötzlich bekamen wir Bälle, die wir vorher nicht bekommen hatten“, erzählt Zimmermann. „Außerdem haben wir plötzlich die Atmosphäre ausgeblendet.“ Punkt um Punkt knabberten die Enzweihingerinnen vom Rückstand ab und sicherten sich durch das 25:23 in diesem Abschnitt die Goldmedaille. „Beim Matchball war Amelie Voit schon drauf und dran, den Ball anzunehmen. Doch von der Tribüne schrien alle: ,Aus!‘ Im letzten Moment zog Amelie ihre Hand zurück. Und tatsächlich: Der Ball ging knapp ins Aus“, berichtet die TSV-Betreuerin.

Mixedmannschaft macht sich im Finale zu viel Druck – vor allem die Jungen

Direkt im Anschluss mussten Glinder und Arnoldi zusammen mit den Enzweihinger Jungen das Mixedfinale gegen SK Juku bestreiten. Und das hemmte die Jungen ein bisschen, war Zimmermanns Eindruck: „Sie hatten wohl im Hinterkopf, dass sie unbedingt nachziehen müssten, nachdem die Mädchen Gold geholt hatten. Sie waren etwas nervös.“ Die zwei anstrengenden Turniertage mit Vorrunde und Halbfinale hatten an den Kräften gezehrt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Letztlich bescherten zwei Fehler der Esten beim Stand von 23:23 den Enzweihingern den ersten Durchgang. „Im zweiten Satz legten wir etwas die Nervosität ab“, berichtet Zimmermann. Den besseren Start erwischten aber die Esten. Doch irgendwann drehte sich das Blatt. Die Enzweihinger kamen auf und zogen an den Esten vorbei. Obwohl diese zum Satzende hin noch einmal etwas stärker wurden, brachten die Vaihinger den Vorsprung mit 25:23 über die Bühne.

TSV Enzweihingen U 15 Mixed: Tim Voit, Theo Sparmann, Fabian Bräuninger, Fabio Steinmassl, Fabienne Arnoldi, Paula Glinder.
TSV Enzweihingen U 15 Mädchen: Amelie Voit, Klara Drasdow, Fabienne Arnoldi, Paula Glinder, Pia Kästner, Malin Schmidt (beide Gastspielerinnen aus Pivitsheide).

INFO

Familie Sparmann holt vier weitere Medaillen

Neben den beiden Mannschaften des TSV Enzweihingen in der U-15-Mädchen- und der U-15-Mixedkonkurrenz liefen Farin und Lorriann Sparmann als Gastspieler in der U 19 bei Indiaca Malterdingen auf. Farin Sparmann sicherte sich dabei im Mixed durch ein 2:1 (28:26, 21:25 und 26:24) gegen den CVJM Pivitsheide seine nächste Goldmedaille beim Junior World Cup. Im Jungenwettbewerb musste er sich dagegen mit Silber zufriedengeben. Er verlor das Endspiel gegen die TSG Blankenloch mit 1:2 (25:20, 21:25 und 21:25). Lorriann Sparmann lief nur im Mädchenteam der Malterdinger auf. Und auch sie stand im Finale, zog gegen Drew-Mot Morag mit 0:2 (14:25 und 13:25) den Kürzeren. „Bei den Polinnen wächst was heran. Sie haben viel Übersicht und haben tolle Spielzüge gezeigt“, berichtet Inge Zimmermann, die Betreuerin des Stammvereins der Sparmanns, des TSV Enzweihingen. „Außerdem hatte sich die beste Spielerin der Malterdingerinnen den Fuß im ersten Spiel des Turniers vertreten und konnte trotz Tapeverbands nicht weitermachen.“

Auch Theo Sparmann war noch als Gastspieler im Einsatz. Der Enzweihinger, der mit dem Mixedteam des TSV Gold gewonnen hatte, stellte seine Dienste auch dem CVJM Pivitsheide im U-15-Jungenwettbewerb zur Verfügung. Und auch dort gewann er die Goldmedaille. Im Finale setzten sich er und seine Mannschaftskameraden gegen Indiaca Bettendorf aus Luxemburg mit 2:0 (25:20 und 25:21) durch. (nac)

Quelle: VKZ (Nachreiner), 7. August 2018

Enzweihingerinnen schaffen Historisches

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt eine Frauenmannschaft des TSV in der offenen Klasse einen DM-Titel

Angelika Feilner, Kristin Sparmann, Susanne Kothmann, Liane Abel, Lorriann Sparmann, Caroline Knoll und Christine Schulze Frenking (von links) freuen sich über den Titelgewinn bei den Frauen in der offenen Klasse. Foto: Eventfotografie Frank Stolle

Premiere für den TSV Enzweihingen: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ist eine Frauenmannschaft in der offenen Klasse Deutscher Indiaca-Meister geworden. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, bis der Titel feststand.

Reichertshausen/Enzweihingen (red). Dass das Feld der acht DM-Teilnehmer bei den Frauen sehr ausgeglichen ist, zeigte sich bereits in der Vorrunde bei den Titelkämpfen in bayrischen Reichertshausen. In der Gruppe A gab es bei sechs Partien lediglich zwei Siege. Einen davon fuhr der TSV Enzweihingen gleich im ersten Vorrundenspiel gegen GW Hausdülmen mit 25:21 und 25:20 ein. Den zweiten Sieg feierte der TSV Grünwinkel gegen Hausdülmen – 25:23 und 25:19. Die anderen Partien gingen jeweils 1:1-unentschieden aus, unter anderem trennten sich die Enzweihingerinnen mit 19:25 und 26:24 von Grünwinkel sowie mit 25:23 und 22:25 vom CVJM Kamen. In der Gruppe B gab es immerhin zwei Siege mehr als in Gruppe A. Zwei Partien endeten aber unentschieden.

Somit mussten die Turnierverantwortlichen bereits nach der Vorrunde Schwerstarbeit verrichten. Es musste genau nachgerechnet werden, wer sich überhaupt für das Halbfinale qualifiziert hat. Eines stand schnell fest: Der CVJM Bindlach hatte nach drei Siegen in der Gruppe B – 25:20 und 25:18 gegen die SG Erfttal, 25:22 und 25:17 gegen Indiaca Malterdingen sowie 25:21 und 25:17 gegen den TVK Wattenscheid – das Ticket für die Vorschlussrunde sicher. Dahinter setzte sich Indiaca Malterdingen aufgrund des Sieges gegen Wattenscheid vor Erfttal und Wattenscheid durch. In der Gruppe A war es dagegen enger. Letztlich zog Grünwinkel mit 4:2 Punkten und einem Ball Vorsprung auf Enzweihingen als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Im ersten Spiel der Vorschlussrunde benötigte Grünwinkel gegen Malterdingen drei Sätze, um ins Finale einzuziehen. Nach dem mit 24:26 verlorenen ersten Durchgang drehten die Badenerinnen mit 25:15 und 25:18 die Partie. Die große Überraschung schafften anschließend die Enzweihingerinnen. Sie triumphierten knapp mit 25:21 und 25:23 gegen Bindlach, das bisher im Turnierverlauf eine weiße Weste aufwies.

Im Finale standen sich damit erneut Grünwinkel und Enzweihingen gegenüber. Schon in der Vorrunde war dies ein Duell auf Augenhöhe. Und auch im Endspiel zeigte keines der beiden Teams eine Schwäche. Es wurde ein spannendes Spiel mit langen und sehenswerten Ballwechseln. Letztlich sicherten sich die Enzweihingerinnen den ersten Durchgang mit 25:18. Im zweiten Satz stemmten sich die Grünwinkelerinnen dann gegen die drohende Niederlage. Keine der beiden Mannschaften schaffte es allerdings, sich bis 25 Zähler einen Zwei-Punkte-Vorsprung und damit die Entscheidung zu erspielen. Das gelang den Enzweihingerinnen erst beim 29:27.

Platz drei ging an Indiaca Malterdingen. Die Breisgauerinnen entschieden das kleine Finale mit 26:24 und 26:24 gegen den CVJM Bindlach für sich. Dahinter folgte der CVJM Kamen, der sich mit 25:15 gegen die SG Erfttal im Spiel um Platz fünf durchsetzte. Siebter wurde GW Hausdülmen durch einen 25:19-Erfolg gegen den TVK Wattenscheid im Spiel um Rang sieben.

TSV Enzweihingen: Kristin Sparmann, Liane Abel, Caroline Knoll, Lorriann Sparmann, Angelika Feilner, Susanne Kothmann (beides Gastspielerinnen aus Neckarsulm), Christine Schulze Frenking (Gastspielerin aus Reichertshausen).

Quelle: VKZ, 20.06.2018

Bronze und Rang sechs bei DM ergattert

Indiacaspieler des TSV Enzweihingen fliegen bei den Männern 45 früh raus, verlieren als Mixed 45 aber nur das Halbfinale

DM-Teilnehmer des TSV Enzweihingen (von links): Eberhard Enz, Christoph Leikam, Steffen Rühling, Martin Krauß, Maria Bontrup, Martin Podtschaske, Inge Zimmermann, Jürgen Zimmermann, Andreas Knoll und Catrin Knoll. Foto: privat

Die Enzweihinger Indiacaspieler haben sich bei einer deutschen Meisterschaft wieder einmal gut geschlagen. Sie kehrten mit der Bronzemedaille von den nationalen Titelkämpfen in Kamen zurück. Als Mixed 45 gewannen sie Bronze, als reine Männermannschaft der gleichen Altersklasse taten sie sich etwas schwerer. Am Ende wurden sie Sechster.

Enzweihingen. „Im Mixed, da hätte von den ersten drei Mannschaften jeder jeden schlagen können“, berichtet Inge Zimmermann von ihrem Eindruck bei der DM am vergangenen Wochenende. Doch zunächst gab es klare Ergebnisse. In seiner Vorrundengruppe traf der TSV Enzweihingen auf den TuS Seelbach und den TV Nieder-Olm. Zwei deutliche Siege – 25:12 und 25:16 im ersten, 25:16 und 25:11 im zweiten Spiel – legten die Grundlage dafür, dass Enzweihingen ins Halbfinale einzog. Denn die nächsten zwei Begegnungen waren erheblich schwieriger. Gegen GW Hausdülmen (Zimmermann: „Der Verein ist für seine sehr guten Frauen bekann.“) musste der TSV im ersten Satz kämpfen, ehe er mit 25:23 gewonnen hatte. Es folgte ein 20:25 im zweiten Durchgang.

Und auch gegen den CVJM Rußheim war es knapp. Mit 19:25 und 25:15 erreichten die Enzweihinger aber auch hier eine Punkteteilung. „Rußheim ist später Deutscher Meister geworden“, berichtet Zimmermann. „Und wir haben der Mannschaft immerhin einen Satz abgenommen.“ Das war wichtig in der Endabrechnung der Gruppenphase. Denn wegen des schlechteren Satzverhältnisses schied Hausdülmen aus, Enzweihingen zog ins Halbfinale ein. Dort kassierte der TSV aber seine einzige Niederlage dieses Wettbewerbs – wenn auch denkbar knapp. Dem Indiaca Malterdingen mussten sich die Enzweihinger mit 16:25, 25:23 und 22:25 geschlagen geben. Ein wenig entschädigten sie sich dann aber im kleinen Finale. Mit einem 25:19 und 25:18-Sieg gegen den TV Edenkoben sicherten sie sich die Bronzemedaille.

Das war den Männern 45 in ihrem Wettbewerb am Samstag nicht vergönnt gewesen. „Das war ein Turnier auf ganz hohem Niveau“, berichtet Zimmermann. „Da hatten unsere Männer eine sehr schwere Konkurrenz.“ Das zeigte sich schon im ersten Spiel, als sie mit 23:25 und 19:25 gleich beide Sätze an die TSG Bodelshausen abgeben mussten. Gegen den TV Edenkoben war es ganz genauso knapp, dieses Mal jedoch mit dem besseren Ende für Enzweihingen. Der TSV gewann mit 25:23 und 25:22. Die Punkte geteilt wurden im dritten engen Spiel, das zwischen Enzweihingen und Indiaca Malterdingen 19:25 und 27:25 ausging. Lediglich gegen Hausdülmen fuhren die Enzweihinger einen klaren Sieg ein. „Manche Mannschaften müssen eben noch Erfahrung sammeln, und schließlich ist das auch eine DM“, sagt Zimmermann über das deutliche 25:16 und 25:10 im letzten Vorrundenspiel. Als Gruppendritter war die Mannschaft des TSV Enzweihingen direkt für das Spiel um Platz fünf gesetzt. Doch dieses wurde nicht auf zwei Sätze wie die Gruppenspiele oder zwei Gewinnsätze wie die Partien der K.o.-Runde gespielt. Es gab lediglich einen Satz, und der ging an den CVJM Rußheim. Enzweihingen verlor mit 20:25 und beendete die deutsche Meisterschaft als Sechster.

„Eine Frauenmannschaft von uns war dieses Mal nicht dabei“, berichtet Zimmermann. „Wegen der Konfirmation hatten zu wenige Zeit.“ Außerdem stellte sie schmunzelnd fest, dass die größten Teilnehmerfelder der DM im Bereich der 45 und 55 waren. Zimmermann: „Wir werden eben alle miteinander alt.“

Maria Bontrup und Martin Podtschaske beim Block gegen Malterdingen

Quelle: VKZ, Ralph Küppers, 09.05.2018

Drei Mal Edelmetall für Enzweihinger

In der Altersklasse elf bis 14 Jahre sichert sich das Mixedteam den DM-Titel, die Jungen und Mädchen werden jeweils Zweite

Von Michael Nachreiner. Erstellt: 25. April 2018

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„Ich hätte nicht gedacht, dass wir so bald wieder konkurrenzfähige Mannschaften in der Altersklasse elf bis 14 Jahre stellen werden“, sagt Inge Zimmermann. Doch im Herbst haben einige talentierte Spieler beim TSV Enzweihingen angefangen, Indiaca zu spielen. Und nun sahnten die Enzweihinger bei der Jugend-DM ab.

Eggenstein/Enzweihingen. In drei Konkurrenzen ist der TSV Enzweihingen in der Altersklasse elf bis 14 Jahre bei den deutschen Indiaca-Jugendmeisterschaften des Deutschen Turner-Bunds (DTB) angetreten. Die Mädchen und die Jungen holten jeweils die Silbermedaille. Als Mixedteam standen die Enzweihinger, die von Kristin und Lorriann Sparmann betreut werden, sogar ganz oben auf dem Treppchen. Eine Mannschaft in der Altersklasse 15 bis 18 Jahre kann der TSV dagegen zurzeit nicht stellen. „Die meisten Spieler sind uns weggebrochen, weil sie eine Ausbildung oder ein Studium angefangen haben. Wir haben nur noch drei Mädchen in dieser Altersklasse. Die spielen nur noch im Eichenkreuz-Verband, weil dort die Alterseinteilung elf bis 17 Jahre ist“, berichtet Enzweihingens Betreuerin Inge Zimmermann.

Die Mädchen starteten nervös ins Turnier. Der erste Satz gegen Indiaca Ötisheim ging gleich mit 25:27 verloren. „Dann waren wir aber eingespielt“, berichtet Zimmermann. Im zweiten Durchgang ließen die Enzweihingerinnen den Ötisheimerinnen kaum eine Chance – 25:13. Dem 1:1-Unentschieden gegen Ötisheim – es wurde jeder gegen jeden auf zwei Sätze gespielt – folgte ein lockerer 25:1 und 25:6-Sieg gegen Indiaca Malterdingen. „Die Malterdingerinnen hatten viele Anfängerinnen im Kader und waren recht unbedarft. Sie taten mir fast schon ein bisschen leid, weil sie jedes Spiel hoch verloren haben“, erklärt Zimmermann. Gegen den CVJM Kamen holten die Enzweihinger dann einen 28:26 und 25:20-Erfolg. „Da haben wir uns super verkauft und bis zum Schluss gekämpft“, erzählt Zimmermann. Zum Abschluss setzte es aber eine 14:25 und 12:25-Niederlage gegen GW Hausdülmen. Zimmermann: „Wir haben direkt im Anschluss an das Kamen-Spiel gegen Hausdülmen rangemusst. Da lief überhaupt nichts mehr. Wir hätten eine Pause gebraucht – und wenn es nur ein Spiel gewesen wäre, in dem wir den Schiedsrichter hätten stellen müssen.“ Mit 5:3 Punkten reichte es den Enzweihingerinnen dennoch auf den zweiten Platz hinter den Hausdülmerinnen, die keinen Satz abgegeben haben, und vor dem CVJM Kamen mit 4:4 Zählern.

Nur ein kleines Feld mit drei Teams kam bei den Jungen in der Altersklasse elf bis 14 Jahre zustande. Und auch die Enzweihinger hatten ihre Bedenken. Denn „vier Jungen haben erst vor einem halben Jahr mit Indiaca begonnen“, berichtet Zimmermann. „Mit den beiden erfahreneren Spielern ist es aber ganz gut gelaufen.“ Doch auch die Jungen haben im ersten Spiel gegen Indiaca Ötisheim einen Satz zum Reinkommen gebraucht. „Uns sind leichte Fehler unterlaufen. Aber nach einer Auszeit sind die Jungs langsam reingekommen“, berichtet die Enzweihinger Betreuerin. Letztlich setzte sich der TSV mit 19:25, 25:14 und 25:20 durch. Nachdem die Ötisheimer anschließend deutlich gegen den CVJM Pivitsheide verloren hatten, ging es für die Enzweihinger gegen die Westfalen um den Turniersieg. „Die Pivitsheider waren aber deutlich älter als unsere Jungs, die in der Regel noch zwei, drei Jahre in dieser Altersklasse spielen dürfen“, berichtet Zimmermann. Der erste Durchgang ging mit 25:7 auch deutlich an den CVJM. „Im zweiten Satz haben wir uns gewehrt und waren besser im Spiel. Unter dem Strich hat es aber nicht gereicht“, erklärt die TSV-Betreuerin. Den Abschnitt gewannen die Westfalen mit 26:24.

Dass es im Eichenkreuz-Verband, wo die Enzweihinger regelmäßig aufschlagen, keine Mixedkonkurrenzen gibt, merkte man den Enzweihingern zu Beginn des DM-Turniers für gemischte Mannschaften an. Wieder gegen Indiaca Ötisheim gaben die Vaihinger zum Auftakt den ersten Satz mit 19:25 ab. „Da hat der eine mal einen kleinen Fehler gemacht und der andere ins Aus geschlagen. Und schon war der Satz weg“, erzählt Zimmermann. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Enzweihinger aber und holten mit 25:17 zumindest ein Unentschieden. Und es sollte der einzige Satzverlust für den TSV bleiben. Denn gegen den CVJM Kamen gewannen die Enzweihinger mit 25:15 und 25:18. Zimmermann: „Das war aber am Anfang ein schweres Stück Arbeit. Der Kamener Trainer ist Nationalspieler und lässt die Angaben schon in dieser Altersklasse von oben schlagen. Das ist großer Unterschied. Wir haben das aber relativ gut im Griff gehabt.“ Auch gegen den ATV Haltern setzten sich die Enzweihinger souverän durch – 25:8 und 25:12. „Vor dem Spiel kam das Gerücht auf, dass die Haltener einen Doppelblock machen. Das war erst einmal ein Schock und wir Betreuer hatten schon die Befürchtung, dass unsere Spieler das Nervenflattern bekommen“, erklärt Zimmermann. „Aber die Abwehr hat gut aufgepasst, wir haben keine Angabe verhauen, und das Zuspiel kam sicher.“ Es folgte ein 25:8 und 25:20 gegen den CVJM Pivitsheide, obwohl die Westfalen in der Jungenkonkurrenz alles fast in Grund und Boden gespielt hatten. „Es gab keine Harmonie bei den Pivitsheidern. Oft sind zwei nach dem Motto ,Nimm du ihn, ich hab ihn sicher‘ zum Ball gelaufen. Außerdem spielten sie den Ball schlecht nach vorne, so dass die Stellerin nichts damit anfangen konnte“, berichtet die TSV-Betreuerin. Mit einem 25:6 und 25:1 gegen Indiaca Malterdingen machten die Enzweihinger dann den Titelgewinn perfekt.

Mädchen elf bis 14 Jahre: Paula Glinder, Klara Drasdow, Fabienne Arnoldi, Amelie Voit, Pia Kästner (Gastspielerin des CVJM Pivitsheide), Janina Sprunk (Gastspielerin des CVJM Pivitsheide).
Jungen elf bis 14 Jahre: Theo Sparmann, Levi Sonnberger, Tim Voit, Yusein Vasilev, Mohamed Asenov, Dimitar Mandadzhiev.
Mixed elf bis 14 Jahre: Paula Glinder, Fabienne Arnoldi, Amelie Voit, Klara Drasdow, Theo Sparmann, Tim Voit, Levi Sonnberger.

Quelle: VKZ, 25.04.2018

Württembergische Indiaca Jugendmeisterschaften in Enzweihingen

Am 3. März fanden in Enzweihingen die Württembergischen Indiaca Jugendmeisterschaften statt.
Es waren 13 Mannschaften vom TSV Enzweihingen und von Indiaca Ötisheim vertreten.

Hier die Ergebnisse:

Männliche Jugend 11-14
1. Ötisheim
2. Enzweihingen

Weibliche Jugend 11-14
1. Enzweihingen
2. Ötisheim

Mixed 11-14
1. Ötisheim 1
2. Enzweihingen
3. Ötisheim 2

Weibliche Jugend 15-18
1. Ötisheim
2. Enzweihingen

Männliche Jugend 15-18
1. Ötisheim

Mixed 15-18
1. Ötisheim 1
2. Ötisheim 2
3. Enzweihingen

Damit haben sich alle Enzweihinger Mannschaften für die Deutschen Meisterschaften in Eggenstein qualifiziert.

Bericht & Bilder: Jürgen Zimmermann