Indiaca Junior Worldcup 01. bis 04. August 2018 in Dülmen

Glinder und Arnoldi machen Unterschied

Zwölf- und 13-Jährige motivieren ihre Mitspieler und puschen so das Enzweihinger Mixed- und das Mädchenteam jeweils zu Gold

Fabian Bräuninger versucht, den Block zu überwinden. Theo Sparmann, Fabio
Steinmassl und Fabienne Arnoldi (von links) sichern ab. Foto: Zimmermann

Es ist das erste internationale Turnier der U-15-Indiacaspieler des TSV Enzweihingen gewesen. „Die Jungs und Mädels waren sehr nervös“, berichtet Betreuerin Inge Zimmermann. Doch in den entscheidenden Momenten waren die Enzweihinger immer besser als ihre Gegner und sicherten sich zwei Mal Gold beim Junior World Cup in Dülmen – bei den Mädchen und im Mixed.

Dülmen/Enzweihingen. Es war fast eine Tortur. Bei an die 40 Grad Celsius beim Junior World Cup in der Sporthalle von Dülmen war die größte Herausforderung, mit den Kräften hauszuhalten und konzentriert zu bleiben. Deshalb „haben wir auch darauf geachtet, dass die Jungen und Mädchen viel trinken und immer wieder Traubenzucker als Energiespender zu sich nehmen“, berichtet Inge Zimmermann, Betreuerin beim TSV Enzweihingen. „Wir waren aber auch konditionell die beste Mannschaft.“ Darüber hinaus hatten die Indiacaspieler aus dem Vaihinger Ortsteil Paula Glinder und Fabienne Arnoldi in ihren Reihen. „Als Stellerinnen im Mixedteam müssen Paula und Fabienne sowieso immer delegieren und dirigieren. Und das haben sie wunderbar gemacht. Sie haben die anderen immer wieder mitgerissen und Mitspieler aufgemuntert, wenn denen mal ein Fehler unterlaufen ist“, lobt Zimmermann.

Im Mixedwettbewerb am ersten Turniertag ging den Enzweihingern zu Beginn besonders die Düse. Zum Auftakt mussten sie gegen Indiaca Bettendorf aus Luxemburg ran. „Schon allein der Name hat Angst verbreitet. Vor zwei Jahren waren die Luxemburger richtig gut. Und es war anzunehmen, dass sie in der Regel eine gute Jugendarbeit haben“, berichtet die TSV-Betreuerin. Doch mit zunehmender Spieldauer merkten die Enzweihinger, dass Bettendorf keine Übermannschaft ist. Mit 25:12 und 26:24 setzten sie sich durch.

Den Schwung des Auftaktsieges nahmen die Enzweihinger in die Partie gegen den CVJM Pivitsheide mit. Zimmermann: „Wir wussten, dass wir von Anfang an Druck machen müssen. Doch die Jungs und Mädels haben konzentriert gespielt. Und einer hat für den anderen gekämpft.“ Mit 25:10 und 25:12 ging die Partie an den TSV.

Selbst ein Satzverlust bringt Enzweihinger nicht aus Konzept

Gegen SK Juku aus Estland mussten die Enzweihinger zum ersten Mal einen Satz abgeben – 18:25 im ersten Durchgang. „Die Esten waren von Begegnung zu Begegnung besser ins Spiel gekommen. Sie hatten einen Linkshänder, auf den man sich nur schwer einstellen kann. Und ein anderer hatte richtig gute Schmetterschläge drauf“, erzählt Zimmermann. Doch die Enzweihinger sind ruhig geblieben, während bei den Esten die Fehlerquote stieg. „Und es waren alles Einzelkämpfer auf der anderen Seite des Netzes. Wenn da mal einer einen ins Netz oder ins Aus gehauen hat, dann hat ihn niemand aufgeheitert“, erklärt die TSV-Betreuerin. Mit 25:12 und 25:22 gingen die Durchgänge zwei und drei an die Enzweihinger, die sich dadurch den ersten Platz nach der Vorrunde sicherten.

Im Halbfinale mussten sie deshalb gegen das schlechteste Team der Vorrunde ran – Indiaca Bettendorf. Doch gerade das K.o.-Spiel nahmen die Enzweihinger nicht mehr so richtig ernst. „Wir mussten streng werden. Die Jungs und Mädels waren nicht ganz so konzentriert“, bemängelt Zimmermann. Doch letztlich legten die Enzweihinger noch einmal alles rein und sicherten sich mit 20:25, 25:17 und 25:15 den Endspieleinzug am dritten Turniertag.

Bevor es für die Enzweihinger Mixedmannschaft um Gold ging, musste das Mädchenteam erst noch die Vorrunde absolvieren. Der Auftakt ging locker von der Hand. Der SK Juku war nicht wirklich ein Konkurrent. „Die Estinnen waren nicht so ballsicher. Sie haben ganz viele Eigenfehler gemacht. Außerdem waren sie nicht eingespielt“, erklärt Zimmermann.

Auch der CVJM Kamen hat den Enzweihingerinnen beim 25:14 und 25:9-Sieg des TSV nicht wirklich Paroli geboten. „In Kamen ist der Jugendbereich gerade in einer Aufbauphase. Da ist zwar ein ganz engagierter Trainer aktiv. Und die Kamenerinnen haben uns bei der DM auch Probleme bereitet“, berichtet Zimmermann. „Doch da sie ohne Block spielen, hat Paula Glinder als Mittelangreiferin schön die Bälle verteilen können und auf Zuspiel von Fabienne Arnoldi viele Punkte gemacht.“

Zum Abschluss der Vorrunde waren die Enzweihingerinnen gegen GW Hausdülmen erst einmal in Ehrfurcht erstarrt. Dementsprechend ging der erste Satz mit 15:25 verloren. Im zweiten Durchgang wurden die Enzweihingerinnen aber immer besser und glichen durch das 25:15 nach Sätzen aus. „Da die Gastgeberinnen bereits einmal verloren hatten, war damit klar, dass sie nicht mehr Vorrundenerster werden könnten. Deshalb haben sie im dritten Abschnitt ihre zweite Garde spielen lassen. Und die ist nicht mehr wirklich mit dem Druck zurechtgekommen“, berichtet Zimmermann. Durch das 25:11 in Durchgang drei zogen die Enzweihingerinnen als Vorrundenerste ins Halbfinale ein.

Dort flatterten gegen Juku zu Beginn wieder extrem die Nerven. „Am Anfang sind uns ein paar Fehler unterlaufen, während die Estinnen einige Bälle rübergespielt haben, die sie vorher ins Netz gehauen hatten“, erklärt die TSV-Betreuerin. Doch letztlich rissen sich die Enzweihingerinnen am Riemen und machten den Finaleinzug durch das 25:15 und 25:14 perfekt.

Über Nacht hatte sich die Halle verändert: Aus drei Feldern, auf denen die Vorrundenspiele und Halbfinals an den Vortagen stattgefunden hatten, war ein Spielfeld in der Mitte der Halle entstanden. Dieses wurde von der Tribüne gesäumt, auf der sich zahlreiche Zuschauer und Fans einfanden. Als erstes mussten die Mädchen U 15 in die Höhle des Löwen. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe zwischen den Enzweihingerinnen und den Hausdülmenerinnen. „Die Gastgeberinnen spielten solide. Paula Glinder musste zwei, drei Mal einen Angriff schlagen, ehe wir einen Punkt erzielt hatten“, berichtet Zimmermann. Doch die Hausdülmenerinnen waren zwar eine gute Mannschaft, aber in ihren Reihen stand keine Spielerin, die die anderen mitriss – so wie auf Enzweihinger Seite vor allem Glinder und Arnoldi. Deshalb ging der erste Satz mit 25:21 an den TSV. Nach dem Seitenwechsel hatten die Indiacaspielerinnen aus Vaihingen allerdings zunächst den Faden verloren. „Bei uns gab es einige Aussetzer“, erklärt Zimmermann. GW zog auf 17:10 davon. Doch wieder waren es vor allem Glinder und Arnoldi, die wieder für Stimmung auf dem Feld sorgten. „Sie feuerten ihre Mitspielerinnen an. Und plötzlich bekamen wir Bälle, die wir vorher nicht bekommen hatten“, erzählt Zimmermann. „Außerdem haben wir plötzlich die Atmosphäre ausgeblendet.“ Punkt um Punkt knabberten die Enzweihingerinnen vom Rückstand ab und sicherten sich durch das 25:23 in diesem Abschnitt die Goldmedaille. „Beim Matchball war Amelie Voit schon drauf und dran, den Ball anzunehmen. Doch von der Tribüne schrien alle: ,Aus!‘ Im letzten Moment zog Amelie ihre Hand zurück. Und tatsächlich: Der Ball ging knapp ins Aus“, berichtet die TSV-Betreuerin.

Mixedmannschaft macht sich im Finale zu viel Druck – vor allem die Jungen

Direkt im Anschluss mussten Glinder und Arnoldi zusammen mit den Enzweihinger Jungen das Mixedfinale gegen SK Juku bestreiten. Und das hemmte die Jungen ein bisschen, war Zimmermanns Eindruck: „Sie hatten wohl im Hinterkopf, dass sie unbedingt nachziehen müssten, nachdem die Mädchen Gold geholt hatten. Sie waren etwas nervös.“ Die zwei anstrengenden Turniertage mit Vorrunde und Halbfinale hatten an den Kräften gezehrt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Letztlich bescherten zwei Fehler der Esten beim Stand von 23:23 den Enzweihingern den ersten Durchgang. „Im zweiten Satz legten wir etwas die Nervosität ab“, berichtet Zimmermann. Den besseren Start erwischten aber die Esten. Doch irgendwann drehte sich das Blatt. Die Enzweihinger kamen auf und zogen an den Esten vorbei. Obwohl diese zum Satzende hin noch einmal etwas stärker wurden, brachten die Vaihinger den Vorsprung mit 25:23 über die Bühne.

TSV Enzweihingen U 15 Mixed: Tim Voit, Theo Sparmann, Fabian Bräuninger, Fabio Steinmassl, Fabienne Arnoldi, Paula Glinder.
TSV Enzweihingen U 15 Mädchen: Amelie Voit, Klara Drasdow, Fabienne Arnoldi, Paula Glinder, Pia Kästner, Malin Schmidt (beide Gastspielerinnen aus Pivitsheide).

INFO

Familie Sparmann holt vier weitere Medaillen

Neben den beiden Mannschaften des TSV Enzweihingen in der U-15-Mädchen- und der U-15-Mixedkonkurrenz liefen Farin und Lorriann Sparmann als Gastspieler in der U 19 bei Indiaca Malterdingen auf. Farin Sparmann sicherte sich dabei im Mixed durch ein 2:1 (28:26, 21:25 und 26:24) gegen den CVJM Pivitsheide seine nächste Goldmedaille beim Junior World Cup. Im Jungenwettbewerb musste er sich dagegen mit Silber zufriedengeben. Er verlor das Endspiel gegen die TSG Blankenloch mit 1:2 (25:20, 21:25 und 21:25). Lorriann Sparmann lief nur im Mädchenteam der Malterdinger auf. Und auch sie stand im Finale, zog gegen Drew-Mot Morag mit 0:2 (14:25 und 13:25) den Kürzeren. „Bei den Polinnen wächst was heran. Sie haben viel Übersicht und haben tolle Spielzüge gezeigt“, berichtet Inge Zimmermann, die Betreuerin des Stammvereins der Sparmanns, des TSV Enzweihingen. „Außerdem hatte sich die beste Spielerin der Malterdingerinnen den Fuß im ersten Spiel des Turniers vertreten und konnte trotz Tapeverbands nicht weitermachen.“

Auch Theo Sparmann war noch als Gastspieler im Einsatz. Der Enzweihinger, der mit dem Mixedteam des TSV Gold gewonnen hatte, stellte seine Dienste auch dem CVJM Pivitsheide im U-15-Jungenwettbewerb zur Verfügung. Und auch dort gewann er die Goldmedaille. Im Finale setzten sich er und seine Mannschaftskameraden gegen Indiaca Bettendorf aus Luxemburg mit 2:0 (25:20 und 25:21) durch. (nac)

Quelle: VKZ (Nachreiner), 7. August 2018

Tennis – Schnuppertraining

Das Schnuppertraining dieses Jahr wurde sehr gut angenommen. So gut, dass unser Trainer zu den beiden Nachmittagsstunden am Donnerstag auch noch eine Stunde am Dienstag um 17 Uhr angeboten hat. Die Kinder waren mit viel Begeisterung dabei (siehe Fotos unten), auch wenn manche Technikeinheit einiges an Konzentration abverlangt hat, um Erfolgserlebnisse zu haben.

In den über zehn Wochen haben aber alle (einschließlich der Erwachsenen) deutliche Fortschritte gemacht und wollen weitermachen. Deshalb gibt es ein spezielles Sommerferienprogramm zu den bekannten Zeiten um 16 und 17 Uhr jeden Donnerstag, außer in der ersten Ferienwoche. Für die, die bisher am Dienstag Training hatten, hoffen wir, dass es in den Ferien am Donnerstag (möglichst um 17 Uhr) auch möglich ist. Ansonsten einfach anrufen und nachfragen.
Nach den Sommerferien geht es dann wieder ganz normal zu den bisherigen Zeiten weiter (natürlich auch wieder dienstags). Wenn das Wetter mitspielt, können wir vielleicht sogar bis zu den Herbstferien draußen spielen.“

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Tennis – Hobbyrunde

SPC HC/MTC Ludwigsburg gegen TATSV Enzweihingen

Am Samstag, 14 Juli, waren wir in Minimalbesetzung (Heinz, Guido, Helge und Peter) bei der Spielgemeinschaft SPC HC/MTC Ludwigsburg zu Gast. Diesmal konnten wir unser Potential auch auf den roten Ascheplätzen ausspielen und bis auf das zweite Doppel waren es sehr deutliche Siege.
Diese 0:6 Niederlage für unseren Gegner hielt ihn nicht davon ab, uns mit leckerem Kaffee, Kuchen, Brezeln und zwei Nudelsalaten zu versorgen, abgesehen von den Getränken, die wir bei recht hohen Temperaturen genügend brauchten. Auch hier war es wieder eine sehr herzliche Atmosphäre während und nach den Spielen.

Tennis – Hobbyrunde

TC Ditzingen gegen TATSV Enzweihingen

Also nur mit größter Mühe überhaupt konnten 5 Spieler bei Enzweihingen und auch beim Gastgeber zusammengebracht werden, wobei bei Enzweihingen die absolute Altersriege und noch ein Fremdling (Oberriexinger mit Wissen der Ditzinger) aufliefen und auch demzufolge abgekanzelt wurden. Der schließliche Endstand am Samstag, den 23.06.2018 in Ditzingen war dann auch 4:2 für Ditzingen. Dabei gab es auf „Rotsand“ ein durchaus sehenswertes und packendes Einzel, welches aber von der Ditzinger Nr.1 gewonnen wurde. Also es geht doch, auch auf Rotsand, zumal ein 2. Einzel für Enzweihingen zählte. Der Rest der Einzel ging deutlich an Ditzingen, so auch ein Doppel. Aber das erste Doppel in gegenseitiger Fast-Bestbesetzung war spannend bis zuletzt und war von meisterlichen Ballwechseln durchsetzt, auch die Aufschläge konnten sich sehen lassen, auch wenn wieder ein paar Einwürfe dazwischen waren, und zählte zu guter Letzt für Enzweihingen. Insgesamt war Ditzingen unter diesen Umständen die klar bessere Mannschaft. Ein gemütliches Beisammensein erfolgte dann im angeschlossen griechischen Lokal.

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    Heinz Stebe

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    Oliver Langohr

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    Nach dem Doppel

Enzweihingerinnen schaffen Historisches

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt eine Frauenmannschaft des TSV in der offenen Klasse einen DM-Titel

Angelika Feilner, Kristin Sparmann, Susanne Kothmann, Liane Abel, Lorriann Sparmann, Caroline Knoll und Christine Schulze Frenking (von links) freuen sich über den Titelgewinn bei den Frauen in der offenen Klasse. Foto: Eventfotografie Frank Stolle

Premiere für den TSV Enzweihingen: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ist eine Frauenmannschaft in der offenen Klasse Deutscher Indiaca-Meister geworden. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, bis der Titel feststand.

Reichertshausen/Enzweihingen (red). Dass das Feld der acht DM-Teilnehmer bei den Frauen sehr ausgeglichen ist, zeigte sich bereits in der Vorrunde bei den Titelkämpfen in bayrischen Reichertshausen. In der Gruppe A gab es bei sechs Partien lediglich zwei Siege. Einen davon fuhr der TSV Enzweihingen gleich im ersten Vorrundenspiel gegen GW Hausdülmen mit 25:21 und 25:20 ein. Den zweiten Sieg feierte der TSV Grünwinkel gegen Hausdülmen – 25:23 und 25:19. Die anderen Partien gingen jeweils 1:1-unentschieden aus, unter anderem trennten sich die Enzweihingerinnen mit 19:25 und 26:24 von Grünwinkel sowie mit 25:23 und 22:25 vom CVJM Kamen. In der Gruppe B gab es immerhin zwei Siege mehr als in Gruppe A. Zwei Partien endeten aber unentschieden.

Somit mussten die Turnierverantwortlichen bereits nach der Vorrunde Schwerstarbeit verrichten. Es musste genau nachgerechnet werden, wer sich überhaupt für das Halbfinale qualifiziert hat. Eines stand schnell fest: Der CVJM Bindlach hatte nach drei Siegen in der Gruppe B – 25:20 und 25:18 gegen die SG Erfttal, 25:22 und 25:17 gegen Indiaca Malterdingen sowie 25:21 und 25:17 gegen den TVK Wattenscheid – das Ticket für die Vorschlussrunde sicher. Dahinter setzte sich Indiaca Malterdingen aufgrund des Sieges gegen Wattenscheid vor Erfttal und Wattenscheid durch. In der Gruppe A war es dagegen enger. Letztlich zog Grünwinkel mit 4:2 Punkten und einem Ball Vorsprung auf Enzweihingen als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Im ersten Spiel der Vorschlussrunde benötigte Grünwinkel gegen Malterdingen drei Sätze, um ins Finale einzuziehen. Nach dem mit 24:26 verlorenen ersten Durchgang drehten die Badenerinnen mit 25:15 und 25:18 die Partie. Die große Überraschung schafften anschließend die Enzweihingerinnen. Sie triumphierten knapp mit 25:21 und 25:23 gegen Bindlach, das bisher im Turnierverlauf eine weiße Weste aufwies.

Im Finale standen sich damit erneut Grünwinkel und Enzweihingen gegenüber. Schon in der Vorrunde war dies ein Duell auf Augenhöhe. Und auch im Endspiel zeigte keines der beiden Teams eine Schwäche. Es wurde ein spannendes Spiel mit langen und sehenswerten Ballwechseln. Letztlich sicherten sich die Enzweihingerinnen den ersten Durchgang mit 25:18. Im zweiten Satz stemmten sich die Grünwinkelerinnen dann gegen die drohende Niederlage. Keine der beiden Mannschaften schaffte es allerdings, sich bis 25 Zähler einen Zwei-Punkte-Vorsprung und damit die Entscheidung zu erspielen. Das gelang den Enzweihingerinnen erst beim 29:27.

Platz drei ging an Indiaca Malterdingen. Die Breisgauerinnen entschieden das kleine Finale mit 26:24 und 26:24 gegen den CVJM Bindlach für sich. Dahinter folgte der CVJM Kamen, der sich mit 25:15 gegen die SG Erfttal im Spiel um Platz fünf durchsetzte. Siebter wurde GW Hausdülmen durch einen 25:19-Erfolg gegen den TVK Wattenscheid im Spiel um Rang sieben.

TSV Enzweihingen: Kristin Sparmann, Liane Abel, Caroline Knoll, Lorriann Sparmann, Angelika Feilner, Susanne Kothmann (beides Gastspielerinnen aus Neckarsulm), Christine Schulze Frenking (Gastspielerin aus Reichertshausen).

Quelle: VKZ, 20.06.2018

Tennis – Hobbyrunde

TATSV Enzweihingen gegen TC Freudental

Am Samstag, den 19.05.2018 begegneten sich in Enzweihingen die Mannschaften von Enzweihingen und Freudental zum wiederholten Male. Dieses Begegnung endete mit einem gerechten 3:3 und wird dieses Mal von einem tennisspielenden Zuschauer wie folgt kommentiert. Es waren unsere eigenen also gewohnten Plätze, also kein Rotsand, und trotzdem war oftmals wieder Ladehemmung angesagt, zweite Aufschläge kamen als reine Einwürfe, auch bei unseren guten Spielern, was eine gewisse Angst und Unsicherheit zu Tage legt, und oftmals war der Platz zu kurz, das Netz viel zu hoch und die Seitenlinien am falschen Platze. Ärgerlich – nein – denn das schlechtere Spiel in Runden, bei denen es um Punkte geht, ist schon bekannt, nicht nur bei den Enzweihinger Spielern, aber vielleicht nicht immer so krass. Wohlgemerkt, dies soll keine Kritik darstellen, denn das richtige Spielvermögen im Training ist jedem bekannt, sondern nur eine Feststellung, auch in Anbetracht dessen, daß die auch Tennis spielenden Zuschauer es ohnehin jederzeit besser wissen, und trotzdem oft den Kopf schütteln (müssen). Gemütlicher Ausklang erfolgte wieder im griechisch geführten TSV-Vereinslokal.

Tennis – Hobbyrunde

TATSV Enzweihingen gegen Illingen

An alle Enzweihinger Tennisinteressierte: die Ergebnisse unseres zweiten Herren-Hobbyspiels sind mittlerweile schon auf der WTB-Seite einzusehen.
Wir haben am Samstag, den 12.05.2018 leider deutlich in Illingen Federn gelassen und konnten mit einer 5:1 Niederlage nicht an unsere früheren Ergebnisse anknüpfen. Zur Erinnerung: 2017 konnten wir zuhause 2 Einzel und beide Doppel gewinnen; auch 2016 konnten wir 4:2 gewinnen mit drei gewonnenen Einzeln. Wenn man die Ergebnisse so anschaut, dann waren wir mit (und trotz) guter Besetzung bestimmt nicht chancenlos, haben aber oft den Rhythmus während des Spiels verloren. Es ist für uns bei Auswärtsspielen auf rotem Sand immer schwierig gegen Gegner, die gefühlt fast jeden Ball irgendwie (hoch) zurückbringen, den Punkt geduldig zu erarbeiten – aber irgendwie müssen wir einen Weg finden, um auch auf Rotsand besser auszusehen. Wir haben noch viele Auswärtsspiele vor uns. Aber jetzt können wir uns kommenden Samstag erst mal auf das Heimspiel gegen Freudental freuen, und hoffentlich an unser 2016-Ergebnis (4:2) anknüpfen und so unsere knappe Auswärtsniederlage von 2017 vergessen machen.

Bronze und Rang sechs bei DM ergattert

Indiacaspieler des TSV Enzweihingen fliegen bei den Männern 45 früh raus, verlieren als Mixed 45 aber nur das Halbfinale

DM-Teilnehmer des TSV Enzweihingen (von links): Eberhard Enz, Christoph Leikam, Steffen Rühling, Martin Krauß, Maria Bontrup, Martin Podtschaske, Inge Zimmermann, Jürgen Zimmermann, Andreas Knoll und Catrin Knoll. Foto: privat

Die Enzweihinger Indiacaspieler haben sich bei einer deutschen Meisterschaft wieder einmal gut geschlagen. Sie kehrten mit der Bronzemedaille von den nationalen Titelkämpfen in Kamen zurück. Als Mixed 45 gewannen sie Bronze, als reine Männermannschaft der gleichen Altersklasse taten sie sich etwas schwerer. Am Ende wurden sie Sechster.

Enzweihingen. „Im Mixed, da hätte von den ersten drei Mannschaften jeder jeden schlagen können“, berichtet Inge Zimmermann von ihrem Eindruck bei der DM am vergangenen Wochenende. Doch zunächst gab es klare Ergebnisse. In seiner Vorrundengruppe traf der TSV Enzweihingen auf den TuS Seelbach und den TV Nieder-Olm. Zwei deutliche Siege – 25:12 und 25:16 im ersten, 25:16 und 25:11 im zweiten Spiel – legten die Grundlage dafür, dass Enzweihingen ins Halbfinale einzog. Denn die nächsten zwei Begegnungen waren erheblich schwieriger. Gegen GW Hausdülmen (Zimmermann: „Der Verein ist für seine sehr guten Frauen bekann.“) musste der TSV im ersten Satz kämpfen, ehe er mit 25:23 gewonnen hatte. Es folgte ein 20:25 im zweiten Durchgang.

Und auch gegen den CVJM Rußheim war es knapp. Mit 19:25 und 25:15 erreichten die Enzweihinger aber auch hier eine Punkteteilung. „Rußheim ist später Deutscher Meister geworden“, berichtet Zimmermann. „Und wir haben der Mannschaft immerhin einen Satz abgenommen.“ Das war wichtig in der Endabrechnung der Gruppenphase. Denn wegen des schlechteren Satzverhältnisses schied Hausdülmen aus, Enzweihingen zog ins Halbfinale ein. Dort kassierte der TSV aber seine einzige Niederlage dieses Wettbewerbs – wenn auch denkbar knapp. Dem Indiaca Malterdingen mussten sich die Enzweihinger mit 16:25, 25:23 und 22:25 geschlagen geben. Ein wenig entschädigten sie sich dann aber im kleinen Finale. Mit einem 25:19 und 25:18-Sieg gegen den TV Edenkoben sicherten sie sich die Bronzemedaille.

Das war den Männern 45 in ihrem Wettbewerb am Samstag nicht vergönnt gewesen. „Das war ein Turnier auf ganz hohem Niveau“, berichtet Zimmermann. „Da hatten unsere Männer eine sehr schwere Konkurrenz.“ Das zeigte sich schon im ersten Spiel, als sie mit 23:25 und 19:25 gleich beide Sätze an die TSG Bodelshausen abgeben mussten. Gegen den TV Edenkoben war es ganz genauso knapp, dieses Mal jedoch mit dem besseren Ende für Enzweihingen. Der TSV gewann mit 25:23 und 25:22. Die Punkte geteilt wurden im dritten engen Spiel, das zwischen Enzweihingen und Indiaca Malterdingen 19:25 und 27:25 ausging. Lediglich gegen Hausdülmen fuhren die Enzweihinger einen klaren Sieg ein. „Manche Mannschaften müssen eben noch Erfahrung sammeln, und schließlich ist das auch eine DM“, sagt Zimmermann über das deutliche 25:16 und 25:10 im letzten Vorrundenspiel. Als Gruppendritter war die Mannschaft des TSV Enzweihingen direkt für das Spiel um Platz fünf gesetzt. Doch dieses wurde nicht auf zwei Sätze wie die Gruppenspiele oder zwei Gewinnsätze wie die Partien der K.o.-Runde gespielt. Es gab lediglich einen Satz, und der ging an den CVJM Rußheim. Enzweihingen verlor mit 20:25 und beendete die deutsche Meisterschaft als Sechster.

„Eine Frauenmannschaft von uns war dieses Mal nicht dabei“, berichtet Zimmermann. „Wegen der Konfirmation hatten zu wenige Zeit.“ Außerdem stellte sie schmunzelnd fest, dass die größten Teilnehmerfelder der DM im Bereich der 45 und 55 waren. Zimmermann: „Wir werden eben alle miteinander alt.“

Maria Bontrup und Martin Podtschaske beim Block gegen Malterdingen

Quelle: VKZ, Ralph Küppers, 09.05.2018

Tennis – Hobbyrunde

Erstes Spiel gegen den TC Hirschlanden

Das erste Spiel gegen den TC Hirschlanden am 5. Mai war ein schöner, gelungener Auftakt in die diesjährige Hobbyrunde. Vielleicht nicht vom Ergebnis mit 2:4, aber auf jeden Fall vom Wetter und auch von der Ausgeglichenheit der meisten Spiele. Bei strahlendem Sonnenschein hatten es unsere Tennis-Spieler nicht nur mit recht starken Gegnern sondern auch mit starkem Wind zu kämpfen, aber natürlich auch unsere netten Gäste aus Hirschlanden. Da Heinz erst später kam, haben wurde diesmal mit den beiden Doppeln (Stefan mit Guido und Helge mit Willem) angefangen, die wirklich sehr ausgeglichen waren, aber jeweils mit dem besseren Ende für die Gegner. Zu den Einzeln kann man sagen, dass Heinz das erste Einzel auch wegen Aufgabe des Gegners im zweiten Satz gewonnen hat, während Stefan sein 4. Einzel sehr deutlich gewinnen konnte.
Leider gingen die anderen Einzel von Guido und Helge vom Ergebnis deutlich bzw. knapp verloren, nicht zuletzt geschuldet der nachlassenden Konzentration – wie gesagt hatte man ja auch mit dem Wind zu kämpfen.

Genaue Ergebnisse siehe unter Link „TSV beim WTB – Begegnungen“.