Archiv der Kategorie: Turnen

Enzweihingerinnen schaffen Historisches

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt eine Frauenmannschaft des TSV in der offenen Klasse einen DM-Titel

Angelika Feilner, Kristin Sparmann, Susanne Kothmann, Liane Abel, Lorriann Sparmann, Caroline Knoll und Christine Schulze Frenking (von links) freuen sich über den Titelgewinn bei den Frauen in der offenen Klasse. Foto: Eventfotografie Frank Stolle

Premiere für den TSV Enzweihingen: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ist eine Frauenmannschaft in der offenen Klasse Deutscher Indiaca-Meister geworden. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, bis der Titel feststand.

Reichertshausen/Enzweihingen (red). Dass das Feld der acht DM-Teilnehmer bei den Frauen sehr ausgeglichen ist, zeigte sich bereits in der Vorrunde bei den Titelkämpfen in bayrischen Reichertshausen. In der Gruppe A gab es bei sechs Partien lediglich zwei Siege. Einen davon fuhr der TSV Enzweihingen gleich im ersten Vorrundenspiel gegen GW Hausdülmen mit 25:21 und 25:20 ein. Den zweiten Sieg feierte der TSV Grünwinkel gegen Hausdülmen – 25:23 und 25:19. Die anderen Partien gingen jeweils 1:1-unentschieden aus, unter anderem trennten sich die Enzweihingerinnen mit 19:25 und 26:24 von Grünwinkel sowie mit 25:23 und 22:25 vom CVJM Kamen. In der Gruppe B gab es immerhin zwei Siege mehr als in Gruppe A. Zwei Partien endeten aber unentschieden.

Somit mussten die Turnierverantwortlichen bereits nach der Vorrunde Schwerstarbeit verrichten. Es musste genau nachgerechnet werden, wer sich überhaupt für das Halbfinale qualifiziert hat. Eines stand schnell fest: Der CVJM Bindlach hatte nach drei Siegen in der Gruppe B – 25:20 und 25:18 gegen die SG Erfttal, 25:22 und 25:17 gegen Indiaca Malterdingen sowie 25:21 und 25:17 gegen den TVK Wattenscheid – das Ticket für die Vorschlussrunde sicher. Dahinter setzte sich Indiaca Malterdingen aufgrund des Sieges gegen Wattenscheid vor Erfttal und Wattenscheid durch. In der Gruppe A war es dagegen enger. Letztlich zog Grünwinkel mit 4:2 Punkten und einem Ball Vorsprung auf Enzweihingen als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Im ersten Spiel der Vorschlussrunde benötigte Grünwinkel gegen Malterdingen drei Sätze, um ins Finale einzuziehen. Nach dem mit 24:26 verlorenen ersten Durchgang drehten die Badenerinnen mit 25:15 und 25:18 die Partie. Die große Überraschung schafften anschließend die Enzweihingerinnen. Sie triumphierten knapp mit 25:21 und 25:23 gegen Bindlach, das bisher im Turnierverlauf eine weiße Weste aufwies.

Im Finale standen sich damit erneut Grünwinkel und Enzweihingen gegenüber. Schon in der Vorrunde war dies ein Duell auf Augenhöhe. Und auch im Endspiel zeigte keines der beiden Teams eine Schwäche. Es wurde ein spannendes Spiel mit langen und sehenswerten Ballwechseln. Letztlich sicherten sich die Enzweihingerinnen den ersten Durchgang mit 25:18. Im zweiten Satz stemmten sich die Grünwinkelerinnen dann gegen die drohende Niederlage. Keine der beiden Mannschaften schaffte es allerdings, sich bis 25 Zähler einen Zwei-Punkte-Vorsprung und damit die Entscheidung zu erspielen. Das gelang den Enzweihingerinnen erst beim 29:27.

Platz drei ging an Indiaca Malterdingen. Die Breisgauerinnen entschieden das kleine Finale mit 26:24 und 26:24 gegen den CVJM Bindlach für sich. Dahinter folgte der CVJM Kamen, der sich mit 25:15 gegen die SG Erfttal im Spiel um Platz fünf durchsetzte. Siebter wurde GW Hausdülmen durch einen 25:19-Erfolg gegen den TVK Wattenscheid im Spiel um Rang sieben.

TSV Enzweihingen: Kristin Sparmann, Liane Abel, Caroline Knoll, Lorriann Sparmann, Angelika Feilner, Susanne Kothmann (beides Gastspielerinnen aus Neckarsulm), Christine Schulze Frenking (Gastspielerin aus Reichertshausen).

Quelle: VKZ, 20.06.2018

Bronze und Rang sechs bei DM ergattert

Indiacaspieler des TSV Enzweihingen fliegen bei den Männern 45 früh raus, verlieren als Mixed 45 aber nur das Halbfinale

DM-Teilnehmer des TSV Enzweihingen (von links): Eberhard Enz, Christoph Leikam, Steffen Rühling, Martin Krauß, Maria Bontrup, Martin Podtschaske, Inge Zimmermann, Jürgen Zimmermann, Andreas Knoll und Catrin Knoll. Foto: privat

Die Enzweihinger Indiacaspieler haben sich bei einer deutschen Meisterschaft wieder einmal gut geschlagen. Sie kehrten mit der Bronzemedaille von den nationalen Titelkämpfen in Kamen zurück. Als Mixed 45 gewannen sie Bronze, als reine Männermannschaft der gleichen Altersklasse taten sie sich etwas schwerer. Am Ende wurden sie Sechster.

Enzweihingen. „Im Mixed, da hätte von den ersten drei Mannschaften jeder jeden schlagen können“, berichtet Inge Zimmermann von ihrem Eindruck bei der DM am vergangenen Wochenende. Doch zunächst gab es klare Ergebnisse. In seiner Vorrundengruppe traf der TSV Enzweihingen auf den TuS Seelbach und den TV Nieder-Olm. Zwei deutliche Siege – 25:12 und 25:16 im ersten, 25:16 und 25:11 im zweiten Spiel – legten die Grundlage dafür, dass Enzweihingen ins Halbfinale einzog. Denn die nächsten zwei Begegnungen waren erheblich schwieriger. Gegen GW Hausdülmen (Zimmermann: „Der Verein ist für seine sehr guten Frauen bekann.“) musste der TSV im ersten Satz kämpfen, ehe er mit 25:23 gewonnen hatte. Es folgte ein 20:25 im zweiten Durchgang.

Und auch gegen den CVJM Rußheim war es knapp. Mit 19:25 und 25:15 erreichten die Enzweihinger aber auch hier eine Punkteteilung. „Rußheim ist später Deutscher Meister geworden“, berichtet Zimmermann. „Und wir haben der Mannschaft immerhin einen Satz abgenommen.“ Das war wichtig in der Endabrechnung der Gruppenphase. Denn wegen des schlechteren Satzverhältnisses schied Hausdülmen aus, Enzweihingen zog ins Halbfinale ein. Dort kassierte der TSV aber seine einzige Niederlage dieses Wettbewerbs – wenn auch denkbar knapp. Dem Indiaca Malterdingen mussten sich die Enzweihinger mit 16:25, 25:23 und 22:25 geschlagen geben. Ein wenig entschädigten sie sich dann aber im kleinen Finale. Mit einem 25:19 und 25:18-Sieg gegen den TV Edenkoben sicherten sie sich die Bronzemedaille.

Das war den Männern 45 in ihrem Wettbewerb am Samstag nicht vergönnt gewesen. „Das war ein Turnier auf ganz hohem Niveau“, berichtet Zimmermann. „Da hatten unsere Männer eine sehr schwere Konkurrenz.“ Das zeigte sich schon im ersten Spiel, als sie mit 23:25 und 19:25 gleich beide Sätze an die TSG Bodelshausen abgeben mussten. Gegen den TV Edenkoben war es ganz genauso knapp, dieses Mal jedoch mit dem besseren Ende für Enzweihingen. Der TSV gewann mit 25:23 und 25:22. Die Punkte geteilt wurden im dritten engen Spiel, das zwischen Enzweihingen und Indiaca Malterdingen 19:25 und 27:25 ausging. Lediglich gegen Hausdülmen fuhren die Enzweihinger einen klaren Sieg ein. „Manche Mannschaften müssen eben noch Erfahrung sammeln, und schließlich ist das auch eine DM“, sagt Zimmermann über das deutliche 25:16 und 25:10 im letzten Vorrundenspiel. Als Gruppendritter war die Mannschaft des TSV Enzweihingen direkt für das Spiel um Platz fünf gesetzt. Doch dieses wurde nicht auf zwei Sätze wie die Gruppenspiele oder zwei Gewinnsätze wie die Partien der K.o.-Runde gespielt. Es gab lediglich einen Satz, und der ging an den CVJM Rußheim. Enzweihingen verlor mit 20:25 und beendete die deutsche Meisterschaft als Sechster.

„Eine Frauenmannschaft von uns war dieses Mal nicht dabei“, berichtet Zimmermann. „Wegen der Konfirmation hatten zu wenige Zeit.“ Außerdem stellte sie schmunzelnd fest, dass die größten Teilnehmerfelder der DM im Bereich der 45 und 55 waren. Zimmermann: „Wir werden eben alle miteinander alt.“

Maria Bontrup und Martin Podtschaske beim Block gegen Malterdingen

Quelle: VKZ, Ralph Küppers, 09.05.2018

Drei Mal Edelmetall für Enzweihinger

In der Altersklasse elf bis 14 Jahre sichert sich das Mixedteam den DM-Titel, die Jungen und Mädchen werden jeweils Zweite

Von Michael Nachreiner. Erstellt: 25. April 2018

  • slide

    Freuen sich über die Goldmedaille im Mixedwettbewerb: (von links) die Enzweihinger Levi Sonnberger, Fabienne Arnoldi, Theo Sparmann, Paula Glinder, Klara Drasdow sowie Tim und Amelie Voit Foto: Jürgen Zimmermann

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

 

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir so bald wieder konkurrenzfähige Mannschaften in der Altersklasse elf bis 14 Jahre stellen werden“, sagt Inge Zimmermann. Doch im Herbst haben einige talentierte Spieler beim TSV Enzweihingen angefangen, Indiaca zu spielen. Und nun sahnten die Enzweihinger bei der Jugend-DM ab.

Eggenstein/Enzweihingen. In drei Konkurrenzen ist der TSV Enzweihingen in der Altersklasse elf bis 14 Jahre bei den deutschen Indiaca-Jugendmeisterschaften des Deutschen Turner-Bunds (DTB) angetreten. Die Mädchen und die Jungen holten jeweils die Silbermedaille. Als Mixedteam standen die Enzweihinger, die von Kristin und Lorriann Sparmann betreut werden, sogar ganz oben auf dem Treppchen. Eine Mannschaft in der Altersklasse 15 bis 18 Jahre kann der TSV dagegen zurzeit nicht stellen. „Die meisten Spieler sind uns weggebrochen, weil sie eine Ausbildung oder ein Studium angefangen haben. Wir haben nur noch drei Mädchen in dieser Altersklasse. Die spielen nur noch im Eichenkreuz-Verband, weil dort die Alterseinteilung elf bis 17 Jahre ist“, berichtet Enzweihingens Betreuerin Inge Zimmermann.

Die Mädchen starteten nervös ins Turnier. Der erste Satz gegen Indiaca Ötisheim ging gleich mit 25:27 verloren. „Dann waren wir aber eingespielt“, berichtet Zimmermann. Im zweiten Durchgang ließen die Enzweihingerinnen den Ötisheimerinnen kaum eine Chance – 25:13. Dem 1:1-Unentschieden gegen Ötisheim – es wurde jeder gegen jeden auf zwei Sätze gespielt – folgte ein lockerer 25:1 und 25:6-Sieg gegen Indiaca Malterdingen. „Die Malterdingerinnen hatten viele Anfängerinnen im Kader und waren recht unbedarft. Sie taten mir fast schon ein bisschen leid, weil sie jedes Spiel hoch verloren haben“, erklärt Zimmermann. Gegen den CVJM Kamen holten die Enzweihinger dann einen 28:26 und 25:20-Erfolg. „Da haben wir uns super verkauft und bis zum Schluss gekämpft“, erzählt Zimmermann. Zum Abschluss setzte es aber eine 14:25 und 12:25-Niederlage gegen GW Hausdülmen. Zimmermann: „Wir haben direkt im Anschluss an das Kamen-Spiel gegen Hausdülmen rangemusst. Da lief überhaupt nichts mehr. Wir hätten eine Pause gebraucht – und wenn es nur ein Spiel gewesen wäre, in dem wir den Schiedsrichter hätten stellen müssen.“ Mit 5:3 Punkten reichte es den Enzweihingerinnen dennoch auf den zweiten Platz hinter den Hausdülmerinnen, die keinen Satz abgegeben haben, und vor dem CVJM Kamen mit 4:4 Zählern.

Nur ein kleines Feld mit drei Teams kam bei den Jungen in der Altersklasse elf bis 14 Jahre zustande. Und auch die Enzweihinger hatten ihre Bedenken. Denn „vier Jungen haben erst vor einem halben Jahr mit Indiaca begonnen“, berichtet Zimmermann. „Mit den beiden erfahreneren Spielern ist es aber ganz gut gelaufen.“ Doch auch die Jungen haben im ersten Spiel gegen Indiaca Ötisheim einen Satz zum Reinkommen gebraucht. „Uns sind leichte Fehler unterlaufen. Aber nach einer Auszeit sind die Jungs langsam reingekommen“, berichtet die Enzweihinger Betreuerin. Letztlich setzte sich der TSV mit 19:25, 25:14 und 25:20 durch. Nachdem die Ötisheimer anschließend deutlich gegen den CVJM Pivitsheide verloren hatten, ging es für die Enzweihinger gegen die Westfalen um den Turniersieg. „Die Pivitsheider waren aber deutlich älter als unsere Jungs, die in der Regel noch zwei, drei Jahre in dieser Altersklasse spielen dürfen“, berichtet Zimmermann. Der erste Durchgang ging mit 25:7 auch deutlich an den CVJM. „Im zweiten Satz haben wir uns gewehrt und waren besser im Spiel. Unter dem Strich hat es aber nicht gereicht“, erklärt die TSV-Betreuerin. Den Abschnitt gewannen die Westfalen mit 26:24.

Dass es im Eichenkreuz-Verband, wo die Enzweihinger regelmäßig aufschlagen, keine Mixedkonkurrenzen gibt, merkte man den Enzweihingern zu Beginn des DM-Turniers für gemischte Mannschaften an. Wieder gegen Indiaca Ötisheim gaben die Vaihinger zum Auftakt den ersten Satz mit 19:25 ab. „Da hat der eine mal einen kleinen Fehler gemacht und der andere ins Aus geschlagen. Und schon war der Satz weg“, erzählt Zimmermann. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Enzweihinger aber und holten mit 25:17 zumindest ein Unentschieden. Und es sollte der einzige Satzverlust für den TSV bleiben. Denn gegen den CVJM Kamen gewannen die Enzweihinger mit 25:15 und 25:18. Zimmermann: „Das war aber am Anfang ein schweres Stück Arbeit. Der Kamener Trainer ist Nationalspieler und lässt die Angaben schon in dieser Altersklasse von oben schlagen. Das ist großer Unterschied. Wir haben das aber relativ gut im Griff gehabt.“ Auch gegen den ATV Haltern setzten sich die Enzweihinger souverän durch – 25:8 und 25:12. „Vor dem Spiel kam das Gerücht auf, dass die Haltener einen Doppelblock machen. Das war erst einmal ein Schock und wir Betreuer hatten schon die Befürchtung, dass unsere Spieler das Nervenflattern bekommen“, erklärt Zimmermann. „Aber die Abwehr hat gut aufgepasst, wir haben keine Angabe verhauen, und das Zuspiel kam sicher.“ Es folgte ein 25:8 und 25:20 gegen den CVJM Pivitsheide, obwohl die Westfalen in der Jungenkonkurrenz alles fast in Grund und Boden gespielt hatten. „Es gab keine Harmonie bei den Pivitsheidern. Oft sind zwei nach dem Motto ,Nimm du ihn, ich hab ihn sicher‘ zum Ball gelaufen. Außerdem spielten sie den Ball schlecht nach vorne, so dass die Stellerin nichts damit anfangen konnte“, berichtet die TSV-Betreuerin. Mit einem 25:6 und 25:1 gegen Indiaca Malterdingen machten die Enzweihinger dann den Titelgewinn perfekt.

Mädchen elf bis 14 Jahre: Paula Glinder, Klara Drasdow, Fabienne Arnoldi, Amelie Voit, Pia Kästner (Gastspielerin des CVJM Pivitsheide), Janina Sprunk (Gastspielerin des CVJM Pivitsheide).
Jungen elf bis 14 Jahre: Theo Sparmann, Levi Sonnberger, Tim Voit, Yusein Vasilev, Mohamed Asenov, Dimitar Mandadzhiev.
Mixed elf bis 14 Jahre: Paula Glinder, Fabienne Arnoldi, Amelie Voit, Klara Drasdow, Theo Sparmann, Tim Voit, Levi Sonnberger.

Quelle: VKZ, 25.04.2018

Württembergische Indiaca Jugendmeisterschaften in Enzweihingen

Am 3. März fanden in Enzweihingen die Württembergischen Indiaca Jugendmeisterschaften statt.
Es waren 13 Mannschaften vom TSV Enzweihingen und von Indiaca Ötisheim vertreten.

Hier die Ergebnisse:

Männliche Jugend 11-14
1. Ötisheim
2. Enzweihingen

Weibliche Jugend 11-14
1. Enzweihingen
2. Ötisheim

Mixed 11-14
1. Ötisheim 1
2. Enzweihingen
3. Ötisheim 2

Weibliche Jugend 15-18
1. Ötisheim
2. Enzweihingen

Männliche Jugend 15-18
1. Ötisheim

Mixed 15-18
1. Ötisheim 1
2. Ötisheim 2
3. Enzweihingen

Damit haben sich alle Enzweihinger Mannschaften für die Deutschen Meisterschaften in Eggenstein qualifiziert.

Bericht & Bilder: Jürgen Zimmermann

Volleyballturnier in Hirsau

Wie schon seit Jahren zuvor nahmen wir am ersten Wochenende im Februar am Turnier in der Landesklinik teil. In freundlicher und sportlicher Atmosphäre spielten 8 Mannschaften um den Wanderpokal. Nach sehr guten Spielen erreichten wir erstmals das Halbfinale.

In einem weiteren sehr umkämpften aber immer fair geführten Spiel gegen den späteren Turniersieger mussten wir uns geschlagen geben und spielten letztlich im kleinen Finale. Nach mehr als 7 Spielen an einem Tag war aber die Luft dann raus, so dass wir letztlich den 4. Platz belegten.  Nach allem sind wir dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die beiden Mannschaften auf den ersten Plätzen fast ausschließlich aus aktiven Spielern bestanden, die zum Teil Landesliga bzw. Kader spielen. Es hat auf jeden Fall allen wieder großen Spaß gemacht und wir hoffen, die Erfahrungen in die Runde einzubringen und auch nächstes Jahr wieder eine Mannschaft stellen zu können.

Beitrag & Bilder: Thorsten Liebers

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

  • slide

Indiaca Mixed-Mannschaft verteidigt ihren Titel auf den deutschen Meisterschaften!

Mixed bei der Siegerehrung

Die deutschen Eichenkreuzmeisterschaften wurden dieses Jahr in Bindlach (Bayern) ausgetragen.
Der CVJM Enzweihingen war mit zwei Mannschaften angetreten (Damen und Mixed).
Die Damen konnten sich in einem starken Teilnehmerfeld von zehn Mannschaften gut behaupten und schlossen mit einem sechsten Platz das Turnier ab.

Die Enzweihinger Mixed-Mannschaft trat als Titelverteidiger an. In der Vorrunde gewannen sie gegen Seckenheim, Oberkotzau, Mörsbach, Winnenden 2 und Ichenheim, und erreichten als Gruppenerste unangefochten das Halbfinale. Dort trafen sie auf Winnenden 1, die anfangs zu viele Fehler machten und den Rückstand nicht mehr aufholen konnten. So war Enzweihingen im Finale.
Dort trafen sie auf Pfaffenhofen, die ebenso ungeschlagen das Endspiel erreicht hatten. Enzweihingen zeigte ein druckvolles Spiel und machte wenig Eigenfehler. Sie spielten anfangs einen kleinen Vorsprung heraus, den sie bis zum Abpfiff nicht mehr hergaben.
So konnten sie den mitgebrachten Wanderpokal gleich wieder mit nach Hause nehmen!

Bericht & Bilder: Jürgen Zimmermann

Indiaca-Jugend schafft Worldcup Qualifikation!

Alle wollen zum Indiaca Junior Worldcup 2018 nach Dülmen! Aber es dürfen jeweils nur zwei Mannschaften pro Nation antreten. Daher wurde am vergangenen Wochenende in Limburg ein deutschlandweites Qualifikationsturnier veranstaltet.

Der TSV Enzweihingen war mit zwei Mannschaften vertreten: Mädchen 11-14 Jahre und Mixed 11-14 Jahre.
Die Mädchen gewannen (wenn auch knapp) beide Spiele und schafften dadurch die Qualifikation.
Bei den Mixed 11-14 mussten von drei Spielen mindestens zwei gewonnen werden. Das erste Spiel gegen Pivitsheide ging relativ deutlich verloren, also mussten die beiden verbleibenden Spiele gegen Kamen und Ötisheim unbedingt gewonnen werden. Entsprechend hoch war die Nervosität auf beiden Seiten.
Gegen Kamen wurde der erste Satz klar gewonnen und der zweite Satz trotz zunächst deutlicher Führung noch abgegeben. Es war also ein Entscheidungssatz notwendig, den Enzweihingen nach zähem Ringen 26:24 denkbar knapp gewann.
Im nächsten Spiel gegen Ötisheim war dann klar: Wer gewinnt, darf neben Pivitsheide zum Worldcup fahren! Der erste Satz wurde wiederum deutlich gewonnen, im zweiten Satz häuften sich bei Enzweihingen aber die Fehler. Ötisheim kämpfte verbissen und entschied den Satz für sich. Wieder musste ein dritter Satz die Entscheidung bringen. Nach einem Kopf an Kopf Rennen und einem Stand von 23:23 holte Enzweihingen die letzten beiden entscheidenden Punkte und brachte damit das Spiel zu einem für sie glücklichen Ende. So hatte sich auch unsere Mixed-Mannschaft zum Worldcup qualifiziert!

Spieler und Betreuer freuen sich schon sehr auf den Junior Worldcup im August 2018!

Mixed 11-14 bei der Siegerehrung
Mixed 11-14 bei der Siegerehrung

Bericht & Bild: Jürgen Zimmermann

Flotte Sprüche, ein bisschen Doping und ein Minimalziel

Ensingen gewinnt das dritte Beach-Indiaca-Turnier – Roßwag mit 17:9 geschlagen

Drittes Beach-Indiaca-Turnier im Vaihinger Sandkasten auf dem Marktplatz: Es ist eine Mischung aus Sport, Ehrgeiz und Gaudi. Und ein Ort, wo große Sprüche erlaubt sind. „Wir haben die attraktivsten Frauen auf dem Feld. Da ist ein Sonderpreis fällig“, sagt beispielsweise der Kleinglattbacher Ortsvorsteher Eberhard Berg.

Vaihingen. Acht Mannschaften kämpfen am Donnerstagabend um die Meisterschaft der Stadtteile. Beim Beach-Indiaca, einer Veranstaltung der Vaihinger Kreiszeitung in Zusammenarbeit mit der Indiacagruppe des TSV Enzweihingen, gibt es dieses Mal einen neuen Sieger. Nach Aurich (dieses Mal nicht dabei) und Gündelbach holt 2017 das Team aus Ensingen den ersten Platz. Holger Außermeier, Sebastian Striegel, Axel Fink, David Rösler und Norienne Sparmann schlagen im Finale Roßwag mit 17:9 Punkten. Sie bekommen von VKZ-Verkaufsleiter Volker Blessing, der das Turnier moderiert, und Redaktionsleiter Uwe Bögel die Siegerurkunde und sechs Flaschen Wein. Die Roßwager mit Ortsvorsteher Rolf Allmendinger an der Spitze, die ebenfalls wie Ensingen kein einziges Spiel in der Vorrunde verloren haben, können sich noch über vier Flaschen Wein freuen. Auf Platz drei kommt Gündelbach, das Riet im kleinen Finale mit 14:13 besiegt.

Auf Platz fünf landet Horrheim, das Enzweihingen im entscheidenden Spiel 15:13 schlägt. Im Spiel um Platz sieben hat Vaihingen gegen Kleinglattbach (14:20) das Nachsehen. Die Truppe mit Bürgermeister Klaus Reitze an der Spitze bekommt die rote Laterne. „Wir haben bei sehr schlechten Wetterbedingungen nur einmal trainieren können – und da war nicht mal die volle Mannschaft da“, sagt Stadtsprecherin Martina Fischer. Gündelbach, der Vorjahressieger, hat am Donnerstagabend keine Ambitionen auf den Titelsieg. Ortsvorsteher Thomas Fritzlar, der mit Weizenbier und Prosecco im Schlepptau auf den Marktplatz kommt, zieht sogleich einen Zettel. Darauf steht: „Warum wir dieses Mal nicht gewinnen wollen? Weil wir andere Mannschaften auch mal gerne gewinnen lassen wollen.“ Auch das Team aus Roßwag, traditionell in T-Shirts der Lembergerland-Kellerei, verzichtet nicht auf Doping. Christian Kaiser hat Novum, Blanc de Noir und Muskattrollinger dabei. Zwischen den Spielpausen – jede Mannschaft spielt zweimal drei Minuten – machen es sich die Roßwager auf den Strandleben- Stühlen bequem und nippen an den „leistungsfördernden Substanzen“.

Bei dem Beach-Indiaca sind immer vier Spieler, davon mindestens eine Frau, auf dem Feld. Maximal dreimal darf der gefederte Ball gespielt werden, dann muss er über das Flotte Netz fliegen. Der Sieger der Partie bekommt vom Team von Inge und Jürgen Zimmermann zwei Punkte, bei einem Unentschieden gibt es einen Punkt, der Verlierer erhält null Punkte.

Die Kleinglattbacher kommen wie die Vaihinger mit einem großen Kader zum Turnier. Sie können in der zweiten Halbzeit die Spieler komplett auswechseln. Ein Training schaffen die Mannen und Frauen um Ortsvorsteher Berg nicht. „Am Dienstagabend haben wir üben wollen. Da hat es geregnet wie die Sau und wir sind gleich ins Da Vinci.“ Auch die Rieter Trainingsbemühungen scheitern am Wetter. „Die Mannschaft ist aber trotzdem fit“, ist Ortsvorsteherin Nicole Müller zuversichtlich. Die Ensinger um Holger Außermeier haben einmal den Umgang mit dem Indiaca geprobt. Mit David Rösler haben sie sich noch den Sohn des Landtagsabgeordneter Markus Rösler geholt, der dieses Mal nicht mitmachen kann. Das Enzweihinger Team um Ortsvorsteher Matthias Siehler ist in dieser Besetzung zum ersten Mal auf dem Sand. „Wir geben aber unser Bestes“, so Siehler. Und nach den Spielen sein Kommentar: „Wir haben immer nur knapp verloren. Das nächste Jahr kommen wir auf Platz drei.“ Auch Berg ist mit Platz sieben nicht unglücklich: „Unser Minimalziel ist der vorletzte Platz – und den haben wir erreicht.“

„Mit Ensingen und Roßwag stehen die zwei richtigen Mannschaften im Endspiel“, kommentiert Volker Blessing das Finale. Und die Ensinger machen von Anpfiff an Druck. Mit 9:3 werden die Seiten gewechselt. Ensingen punktet auf dem Sand weiter, an der Außenlinie zählt Holger Außermeier die Spielzüge auf. 17:9 ist der Endstand. Zweieinhalb Stunden sportliche Gaudi auf dem Strand sind zu Ende.

Eine Bildergalerie zum Beach-Indiaca auf www.vkz.de.

Quelle: Uwe Bögel, Vaihinger Kreiszeitung, 29. Juli 2017 (https://www.vkz.de/lokales/vaihingen/flotte-sprueche-ein-bisschen-doping-und-ein-minimalziel/)