Archiv der Kategorie: Hauptverein

Tennis – Wünsche zum neuen Jahr 2019

Allen Mitglieder wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr, welches doch mit einer tollen, krachenden und farbenfrohen Knallerei begonnen hat. Ich wünsche, daß Sie alle gesund bleiben, und diejenigen welche momentan etwas schwächeln, schnell wieder auf die Beine kommen. Ich wünsche, daß noch einige neue Mitglieder den Weg zu uns finden, und daß von den Kindern, welche bis jetzt geschnuppert haben doch einige bei der Abteilung Tennis bleiben, so daß sich das Bemühen der Verantwortlichen auch lohnt. In diesem Sinne freue ich mich auf die kommende Saison und Wünsche der Abteilung Tennis ein noch langes Fortbestehen.

Hans-Dieter Vohdin

Tennis – Glühweinparty

Schon heute möchte ich den Termin für unsere kleine Glühweinparty an der Tennishütte bekannt geben:                    Samstag, den 19.01.2019 – Beginn 14:00

Eingeladen sind alle Mitglieder der Tennisabteilung und deren Angehörige und auch solche, welche uns freundschaftlich verbunden sind.

Indiaca – Deutsche Meisterschaften

Enzweihingen triumphiert auf den deutschen Meisterschaften

Auf den deutschen Indiaca Eichenkreuz-Meisterschaften am 24./25.11.2018 in Weissach holte der TSV Enzweihingen zum dritten Mal in Folge den Titel in der Kategorie “Mixed” und durfte den Wanderpokal gleich wieder mitnehmen.
Die Damenmannschaft verfehlte nur ganz knapp die Vorschlussrunde und belegte am Ende den sechsten Platz.

Indiaca – Deutsche Eichenkreuzmeisterschaften

Enzweihinger Indiaca-Jugend erfolgreich

Der TSV Enzweihingen war mit einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft zu den Deutschen Meisterschaften am 20./21.10.2018 in Linkenheim angereist.
Die Jungs hatten in der Vorrunde Pech und verfehlten das Viertelfinale nur knapp aufgrund des schlechteren Ballverhältnisses.
In der Trostrunde gewannen sie dann aber alle Spiele und erreichten damit den 7. Platz.
Ganz anders verlief das Turnier für die Mädchen. Nach einer makellosen Vorrunde spielten sie in der Zwischenrunde gegen Pivitsheide etwas unkonzentriert und verloren das Spiel knapp. Durch einen Sieg gegen Kamen erreichten Sie aber trotzdem das Halbfinale. Dort gewannen sie gegen Ötisheim in letzter Sekunde denkbar knapp mit 31:30 und standen somit glücklich im Finale, aber ausgerechnet gegen Pivitsheide, gegen die sie vorher noch verloren hatten.
Aber vielleicht waren die Pivitsheider Mädchen nach dem langen Turnier am Ende ihrer Kräfte angelangt? Die Enzweihingerinnen spielten dagegen wie entfesselt und ließen Pivitsheide keine Chance. So konnten Sie sich zusammen mit dem Betreuerteam über die Goldmedaille freuen.

Die Enzweihinger Mädchen bei der Siegerehrung.

Tennis – Kindertraining

Es ist sehr begrüßenswert, daß durch die Bemühungen der beiden Trainer Heinz Stebe und Guido Roersch wieder 10 Kinder zum Tennistraining zusammengefunden haben, welches Dienstag- und Donnerstagsmittag stattfindet, bzw. stattgefunden hat. Auch wenn die Kinder noch keine Abteilungsmitglieder sind, sondern im Rahmen

der Schnupperrunde spielen, so könnte doch angenommen werden, daß einige Mädchen, oder Jungs bei der Stange bleiben, zumal für ein paar Kinder auch ein Wintertraining in der Halle veranstaltet wird. Wenn zu den Kindern noch einige Erwachsene hinzukommen würden, wäre dies doch ein Hoffnungsschimmer für die Abteilung. Also Heinz und Guido – weiter so.

Aufschlagtraining bei den Mädchen – sieht doch schon ganz gut aus!

Tennis – Überraschung

Wer hätte gedacht, obwohl schon längst als ernster Wunsch definiert, daß der nicht ganz unbekannte Tennisspieler Cedric Sebe ganz überraschend einmal am Enzweihinger Tennisplatz auftaucht, dieses Mal allerdings nur um mit seinen Vater, der gerade dabei war eine für Enzweihingen ganz stattliche Zahl von Kindern das Tennisspielen beizubringen, ein paar schnelle Schläge zu wechseln, und den Kindern zu zeigen mit welcher Leichtigkeit sehr schnelle Aufschläge produziert werden können. Ein Traum eines jeglichen ernsthaften Tennisspielers, der doch eher selten, trotz großer Bemühungen, in Erfüllung geht. Dabei ist gerade ein guter, schneller Aufschlag immer mehr mit zum Schlüssel des Erfolgs geworden. Ein weiter Weg für alle Anfänger, so ganz sicher auch für Cedric Stebe.

Interessant wäre zu wissen, ob sich Cedric, der als ganz kleiner Junge auf dem Enzweihinger „Grün“ angefangen hat die ersten Bälle übers Netz zu schieben noch daran erinnern kann und sich vielleicht auch in die Kinder in ihren ersten Bemühungen zurück versetzen kann, etwas ungelenk und unkoordiniert zu versuchen die gelbe Filzkugel zu erreichen und möglichst übers Netz zu bringen?

Vielleicht kommt die Gelegenheit einmal wieder an Cedric diese Frage los zu werden? Auf jeden Fall von der Enzweihinger Tennisabteilung die besten Wünsche an Cedric auf seinem weiteren Weg und stabile Gesundheit um wieder unter die 100 besten Tennisspieler der Welt zu kommen.

Die Trainer Stebe und Roersch mit Cedric Stebe in der Mitte
Cedric Stebe umringt von den interessierten Kindern

 

Indiaca Junior Worldcup 01. bis 04. August 2018 in Dülmen

Glinder und Arnoldi machen Unterschied

Zwölf- und 13-Jährige motivieren ihre Mitspieler und puschen so das Enzweihinger Mixed- und das Mädchenteam jeweils zu Gold

Fabian Bräuninger versucht, den Block zu überwinden. Theo Sparmann, Fabio
Steinmassl und Fabienne Arnoldi (von links) sichern ab. Foto: Zimmermann

Es ist das erste internationale Turnier der U-15-Indiacaspieler des TSV Enzweihingen gewesen. „Die Jungs und Mädels waren sehr nervös“, berichtet Betreuerin Inge Zimmermann. Doch in den entscheidenden Momenten waren die Enzweihinger immer besser als ihre Gegner und sicherten sich zwei Mal Gold beim Junior World Cup in Dülmen – bei den Mädchen und im Mixed.

Dülmen/Enzweihingen. Es war fast eine Tortur. Bei an die 40 Grad Celsius beim Junior World Cup in der Sporthalle von Dülmen war die größte Herausforderung, mit den Kräften hauszuhalten und konzentriert zu bleiben. Deshalb „haben wir auch darauf geachtet, dass die Jungen und Mädchen viel trinken und immer wieder Traubenzucker als Energiespender zu sich nehmen“, berichtet Inge Zimmermann, Betreuerin beim TSV Enzweihingen. „Wir waren aber auch konditionell die beste Mannschaft.“ Darüber hinaus hatten die Indiacaspieler aus dem Vaihinger Ortsteil Paula Glinder und Fabienne Arnoldi in ihren Reihen. „Als Stellerinnen im Mixedteam müssen Paula und Fabienne sowieso immer delegieren und dirigieren. Und das haben sie wunderbar gemacht. Sie haben die anderen immer wieder mitgerissen und Mitspieler aufgemuntert, wenn denen mal ein Fehler unterlaufen ist“, lobt Zimmermann.

Im Mixedwettbewerb am ersten Turniertag ging den Enzweihingern zu Beginn besonders die Düse. Zum Auftakt mussten sie gegen Indiaca Bettendorf aus Luxemburg ran. „Schon allein der Name hat Angst verbreitet. Vor zwei Jahren waren die Luxemburger richtig gut. Und es war anzunehmen, dass sie in der Regel eine gute Jugendarbeit haben“, berichtet die TSV-Betreuerin. Doch mit zunehmender Spieldauer merkten die Enzweihinger, dass Bettendorf keine Übermannschaft ist. Mit 25:12 und 26:24 setzten sie sich durch.

Den Schwung des Auftaktsieges nahmen die Enzweihinger in die Partie gegen den CVJM Pivitsheide mit. Zimmermann: „Wir wussten, dass wir von Anfang an Druck machen müssen. Doch die Jungs und Mädels haben konzentriert gespielt. Und einer hat für den anderen gekämpft.“ Mit 25:10 und 25:12 ging die Partie an den TSV.

Selbst ein Satzverlust bringt Enzweihinger nicht aus Konzept

Gegen SK Juku aus Estland mussten die Enzweihinger zum ersten Mal einen Satz abgeben – 18:25 im ersten Durchgang. „Die Esten waren von Begegnung zu Begegnung besser ins Spiel gekommen. Sie hatten einen Linkshänder, auf den man sich nur schwer einstellen kann. Und ein anderer hatte richtig gute Schmetterschläge drauf“, erzählt Zimmermann. Doch die Enzweihinger sind ruhig geblieben, während bei den Esten die Fehlerquote stieg. „Und es waren alles Einzelkämpfer auf der anderen Seite des Netzes. Wenn da mal einer einen ins Netz oder ins Aus gehauen hat, dann hat ihn niemand aufgeheitert“, erklärt die TSV-Betreuerin. Mit 25:12 und 25:22 gingen die Durchgänge zwei und drei an die Enzweihinger, die sich dadurch den ersten Platz nach der Vorrunde sicherten.

Im Halbfinale mussten sie deshalb gegen das schlechteste Team der Vorrunde ran – Indiaca Bettendorf. Doch gerade das K.o.-Spiel nahmen die Enzweihinger nicht mehr so richtig ernst. „Wir mussten streng werden. Die Jungs und Mädels waren nicht ganz so konzentriert“, bemängelt Zimmermann. Doch letztlich legten die Enzweihinger noch einmal alles rein und sicherten sich mit 20:25, 25:17 und 25:15 den Endspieleinzug am dritten Turniertag.

Bevor es für die Enzweihinger Mixedmannschaft um Gold ging, musste das Mädchenteam erst noch die Vorrunde absolvieren. Der Auftakt ging locker von der Hand. Der SK Juku war nicht wirklich ein Konkurrent. „Die Estinnen waren nicht so ballsicher. Sie haben ganz viele Eigenfehler gemacht. Außerdem waren sie nicht eingespielt“, erklärt Zimmermann.

Auch der CVJM Kamen hat den Enzweihingerinnen beim 25:14 und 25:9-Sieg des TSV nicht wirklich Paroli geboten. „In Kamen ist der Jugendbereich gerade in einer Aufbauphase. Da ist zwar ein ganz engagierter Trainer aktiv. Und die Kamenerinnen haben uns bei der DM auch Probleme bereitet“, berichtet Zimmermann. „Doch da sie ohne Block spielen, hat Paula Glinder als Mittelangreiferin schön die Bälle verteilen können und auf Zuspiel von Fabienne Arnoldi viele Punkte gemacht.“

Zum Abschluss der Vorrunde waren die Enzweihingerinnen gegen GW Hausdülmen erst einmal in Ehrfurcht erstarrt. Dementsprechend ging der erste Satz mit 15:25 verloren. Im zweiten Durchgang wurden die Enzweihingerinnen aber immer besser und glichen durch das 25:15 nach Sätzen aus. „Da die Gastgeberinnen bereits einmal verloren hatten, war damit klar, dass sie nicht mehr Vorrundenerster werden könnten. Deshalb haben sie im dritten Abschnitt ihre zweite Garde spielen lassen. Und die ist nicht mehr wirklich mit dem Druck zurechtgekommen“, berichtet Zimmermann. Durch das 25:11 in Durchgang drei zogen die Enzweihingerinnen als Vorrundenerste ins Halbfinale ein.

Dort flatterten gegen Juku zu Beginn wieder extrem die Nerven. „Am Anfang sind uns ein paar Fehler unterlaufen, während die Estinnen einige Bälle rübergespielt haben, die sie vorher ins Netz gehauen hatten“, erklärt die TSV-Betreuerin. Doch letztlich rissen sich die Enzweihingerinnen am Riemen und machten den Finaleinzug durch das 25:15 und 25:14 perfekt.

Über Nacht hatte sich die Halle verändert: Aus drei Feldern, auf denen die Vorrundenspiele und Halbfinals an den Vortagen stattgefunden hatten, war ein Spielfeld in der Mitte der Halle entstanden. Dieses wurde von der Tribüne gesäumt, auf der sich zahlreiche Zuschauer und Fans einfanden. Als erstes mussten die Mädchen U 15 in die Höhle des Löwen. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe zwischen den Enzweihingerinnen und den Hausdülmenerinnen. „Die Gastgeberinnen spielten solide. Paula Glinder musste zwei, drei Mal einen Angriff schlagen, ehe wir einen Punkt erzielt hatten“, berichtet Zimmermann. Doch die Hausdülmenerinnen waren zwar eine gute Mannschaft, aber in ihren Reihen stand keine Spielerin, die die anderen mitriss – so wie auf Enzweihinger Seite vor allem Glinder und Arnoldi. Deshalb ging der erste Satz mit 25:21 an den TSV. Nach dem Seitenwechsel hatten die Indiacaspielerinnen aus Vaihingen allerdings zunächst den Faden verloren. „Bei uns gab es einige Aussetzer“, erklärt Zimmermann. GW zog auf 17:10 davon. Doch wieder waren es vor allem Glinder und Arnoldi, die wieder für Stimmung auf dem Feld sorgten. „Sie feuerten ihre Mitspielerinnen an. Und plötzlich bekamen wir Bälle, die wir vorher nicht bekommen hatten“, erzählt Zimmermann. „Außerdem haben wir plötzlich die Atmosphäre ausgeblendet.“ Punkt um Punkt knabberten die Enzweihingerinnen vom Rückstand ab und sicherten sich durch das 25:23 in diesem Abschnitt die Goldmedaille. „Beim Matchball war Amelie Voit schon drauf und dran, den Ball anzunehmen. Doch von der Tribüne schrien alle: ,Aus!‘ Im letzten Moment zog Amelie ihre Hand zurück. Und tatsächlich: Der Ball ging knapp ins Aus“, berichtet die TSV-Betreuerin.

Mixedmannschaft macht sich im Finale zu viel Druck – vor allem die Jungen

Direkt im Anschluss mussten Glinder und Arnoldi zusammen mit den Enzweihinger Jungen das Mixedfinale gegen SK Juku bestreiten. Und das hemmte die Jungen ein bisschen, war Zimmermanns Eindruck: „Sie hatten wohl im Hinterkopf, dass sie unbedingt nachziehen müssten, nachdem die Mädchen Gold geholt hatten. Sie waren etwas nervös.“ Die zwei anstrengenden Turniertage mit Vorrunde und Halbfinale hatten an den Kräften gezehrt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Letztlich bescherten zwei Fehler der Esten beim Stand von 23:23 den Enzweihingern den ersten Durchgang. „Im zweiten Satz legten wir etwas die Nervosität ab“, berichtet Zimmermann. Den besseren Start erwischten aber die Esten. Doch irgendwann drehte sich das Blatt. Die Enzweihinger kamen auf und zogen an den Esten vorbei. Obwohl diese zum Satzende hin noch einmal etwas stärker wurden, brachten die Vaihinger den Vorsprung mit 25:23 über die Bühne.

TSV Enzweihingen U 15 Mixed: Tim Voit, Theo Sparmann, Fabian Bräuninger, Fabio Steinmassl, Fabienne Arnoldi, Paula Glinder.
TSV Enzweihingen U 15 Mädchen: Amelie Voit, Klara Drasdow, Fabienne Arnoldi, Paula Glinder, Pia Kästner, Malin Schmidt (beide Gastspielerinnen aus Pivitsheide).

INFO

Familie Sparmann holt vier weitere Medaillen

Neben den beiden Mannschaften des TSV Enzweihingen in der U-15-Mädchen- und der U-15-Mixedkonkurrenz liefen Farin und Lorriann Sparmann als Gastspieler in der U 19 bei Indiaca Malterdingen auf. Farin Sparmann sicherte sich dabei im Mixed durch ein 2:1 (28:26, 21:25 und 26:24) gegen den CVJM Pivitsheide seine nächste Goldmedaille beim Junior World Cup. Im Jungenwettbewerb musste er sich dagegen mit Silber zufriedengeben. Er verlor das Endspiel gegen die TSG Blankenloch mit 1:2 (25:20, 21:25 und 21:25). Lorriann Sparmann lief nur im Mädchenteam der Malterdinger auf. Und auch sie stand im Finale, zog gegen Drew-Mot Morag mit 0:2 (14:25 und 13:25) den Kürzeren. „Bei den Polinnen wächst was heran. Sie haben viel Übersicht und haben tolle Spielzüge gezeigt“, berichtet Inge Zimmermann, die Betreuerin des Stammvereins der Sparmanns, des TSV Enzweihingen. „Außerdem hatte sich die beste Spielerin der Malterdingerinnen den Fuß im ersten Spiel des Turniers vertreten und konnte trotz Tapeverbands nicht weitermachen.“

Auch Theo Sparmann war noch als Gastspieler im Einsatz. Der Enzweihinger, der mit dem Mixedteam des TSV Gold gewonnen hatte, stellte seine Dienste auch dem CVJM Pivitsheide im U-15-Jungenwettbewerb zur Verfügung. Und auch dort gewann er die Goldmedaille. Im Finale setzten sich er und seine Mannschaftskameraden gegen Indiaca Bettendorf aus Luxemburg mit 2:0 (25:20 und 25:21) durch. (nac)

Quelle: VKZ (Nachreiner), 7. August 2018

Enzweihingerinnen schaffen Historisches

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewinnt eine Frauenmannschaft des TSV in der offenen Klasse einen DM-Titel

Angelika Feilner, Kristin Sparmann, Susanne Kothmann, Liane Abel, Lorriann Sparmann, Caroline Knoll und Christine Schulze Frenking (von links) freuen sich über den Titelgewinn bei den Frauen in der offenen Klasse. Foto: Eventfotografie Frank Stolle

Premiere für den TSV Enzweihingen: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ist eine Frauenmannschaft in der offenen Klasse Deutscher Indiaca-Meister geworden. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, bis der Titel feststand.

Reichertshausen/Enzweihingen (red). Dass das Feld der acht DM-Teilnehmer bei den Frauen sehr ausgeglichen ist, zeigte sich bereits in der Vorrunde bei den Titelkämpfen in bayrischen Reichertshausen. In der Gruppe A gab es bei sechs Partien lediglich zwei Siege. Einen davon fuhr der TSV Enzweihingen gleich im ersten Vorrundenspiel gegen GW Hausdülmen mit 25:21 und 25:20 ein. Den zweiten Sieg feierte der TSV Grünwinkel gegen Hausdülmen – 25:23 und 25:19. Die anderen Partien gingen jeweils 1:1-unentschieden aus, unter anderem trennten sich die Enzweihingerinnen mit 19:25 und 26:24 von Grünwinkel sowie mit 25:23 und 22:25 vom CVJM Kamen. In der Gruppe B gab es immerhin zwei Siege mehr als in Gruppe A. Zwei Partien endeten aber unentschieden.

Somit mussten die Turnierverantwortlichen bereits nach der Vorrunde Schwerstarbeit verrichten. Es musste genau nachgerechnet werden, wer sich überhaupt für das Halbfinale qualifiziert hat. Eines stand schnell fest: Der CVJM Bindlach hatte nach drei Siegen in der Gruppe B – 25:20 und 25:18 gegen die SG Erfttal, 25:22 und 25:17 gegen Indiaca Malterdingen sowie 25:21 und 25:17 gegen den TVK Wattenscheid – das Ticket für die Vorschlussrunde sicher. Dahinter setzte sich Indiaca Malterdingen aufgrund des Sieges gegen Wattenscheid vor Erfttal und Wattenscheid durch. In der Gruppe A war es dagegen enger. Letztlich zog Grünwinkel mit 4:2 Punkten und einem Ball Vorsprung auf Enzweihingen als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Im ersten Spiel der Vorschlussrunde benötigte Grünwinkel gegen Malterdingen drei Sätze, um ins Finale einzuziehen. Nach dem mit 24:26 verlorenen ersten Durchgang drehten die Badenerinnen mit 25:15 und 25:18 die Partie. Die große Überraschung schafften anschließend die Enzweihingerinnen. Sie triumphierten knapp mit 25:21 und 25:23 gegen Bindlach, das bisher im Turnierverlauf eine weiße Weste aufwies.

Im Finale standen sich damit erneut Grünwinkel und Enzweihingen gegenüber. Schon in der Vorrunde war dies ein Duell auf Augenhöhe. Und auch im Endspiel zeigte keines der beiden Teams eine Schwäche. Es wurde ein spannendes Spiel mit langen und sehenswerten Ballwechseln. Letztlich sicherten sich die Enzweihingerinnen den ersten Durchgang mit 25:18. Im zweiten Satz stemmten sich die Grünwinkelerinnen dann gegen die drohende Niederlage. Keine der beiden Mannschaften schaffte es allerdings, sich bis 25 Zähler einen Zwei-Punkte-Vorsprung und damit die Entscheidung zu erspielen. Das gelang den Enzweihingerinnen erst beim 29:27.

Platz drei ging an Indiaca Malterdingen. Die Breisgauerinnen entschieden das kleine Finale mit 26:24 und 26:24 gegen den CVJM Bindlach für sich. Dahinter folgte der CVJM Kamen, der sich mit 25:15 gegen die SG Erfttal im Spiel um Platz fünf durchsetzte. Siebter wurde GW Hausdülmen durch einen 25:19-Erfolg gegen den TVK Wattenscheid im Spiel um Rang sieben.

TSV Enzweihingen: Kristin Sparmann, Liane Abel, Caroline Knoll, Lorriann Sparmann, Angelika Feilner, Susanne Kothmann (beides Gastspielerinnen aus Neckarsulm), Christine Schulze Frenking (Gastspielerin aus Reichertshausen).

Quelle: VKZ, 20.06.2018