Skispringen, Offene Enzweihinger Meisterschaften am 1.2.2003

Skispringen pur!

Skispringer
Foto: Vaihinger Kreiszeitung, Albert Arning

ENZWEIHINGEN/SCHOCHERT(hc) Mit viel Spaß aber auch einigem Idealismus wurden am Samstag
die zweiten offenen Enzweihinger Meisterschaften im Skispringen durchgeführt.

Dabei gab es am Ende zwar keinen Überraschungssieger, doch waren die Veranstalter sehr überrascht
über die Anzahl und die Begeisterungsfähigkeit der Zuschauer.

"Lass uns doch mal was verrücktes machen!" War der Tenor als für das vergangene Wochenende
aussichtsreiche Wintersportbedingungen in der Wettervorhersage, selbst für unsere Breiten prognostiziert wurden.
Da ließen sich einige Skisport begeisterte TSV-Fußballer nicht lange bitten und organisierten kurzerhand
ein Sportereignis, für das unsere Region, bisher nicht gerade hohen Bekanntheitsgrad erlangt hatte.

"Skispringen" sollte es sein und bereits am Freitag Abend rückten die ersten Bautrupps unter der Führung
von Walter Hofer, alias Frank Prieger aus, um die Schanze für den folgenden Tag zu präparieren.

Der Samstag Vormittag brachte dann einen Haufen Arbeit für die Organisatoren und ihre Helfer:
Die Bedingungen verschlechterten sich aufgrund der Südlage des Sprunghanges dramatisch, doch dank
dem unermüdlichen Einsatz von Schneeschippen und Schubkarren konnte das Springen wie geplant um
14.30 Uhr beginnen.

Als der erste Springer über den etwa 50 Meter langen Anlauf "düste" staunte er nicht schlecht
als ihm aus etwa 40 Kehlen ein langgestrecktes: "Zieeeehhhh!" entgegenschallte.
Vor allem über den so zahlreichen Besuch waren die Organisatoren am meisten überrascht.
Und auch die Zuschauer waren begeistert ob dieser verrückten Idee und genossen die Atmosphäre
bei strahlendem Sonnenschein, alpenländischer Musik, Glühwein und Bier.

Angefeuert durch das Publikum wurden die Akteure zu Bestleistungen vorangetrieben und
die immer schneller werdende Anlaufspur ermöglichte immer größere Weiten.

Die 8-Meter-Marke wurde zuerst vom Favoriten, Michael Reck, geknackt doch schon bald gelang
dies auch Torsten Hackstock und M. Reck musste sich verbessern um seine Führung zu behaupten.
Jeder Springer hatte eine beliebige Anzahl an Sprüngen um auf die Jagd nach der (Persönlichen)
Bestweite zu gehen. Dies brachte einen hohen Unterhaltungswert, da auch einige Bruchpiloten
unter den Teilnehmern waren und diese damit öfters mit ihrer ausgefeilten Sturztechnik glänzen konnten.
Vor allem Michael Hieber hatte sich selbst ein Handicap auferlegt, indem er der einzige Springer
mit Langlaufskiern war und deshalb öfters vor der Sturzlinie in den Schnee greifen musste.
Seine beachtliche Bestweite von über sieben Metern fanden die Zuschauer besonders bewundernswert.

Der Gewinner dieses Springens war dann doch mit einigem Abstand der Favorit, Michael Reck mit 9,50 Metern.
Auf den Plätzen folgten Torsten Hackstock mit 8,40 m und Denis Klaric mit 8,30 m.

Die Zuschauer, samt TSV-Vorstand Ulrich Eberle waren allesamt begeistert und hoffen darauf,
auch im nächsten Jahr ein solches Ereignis beobachten zu können, und die Organisatoren
versprachen das Ganze noch eine Nummer größer aufzuziehen.
Vor allem die Anzahl der Teilnehmer ließe sich noch erhöhen.

Die Akteure: M. Reck, T. Hackstock, D. Klaric, B. Höschle, M. Drexler, M. Hieber, M. Schöck

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