Volleyball Stadtpokal 2011 Volleyball Stadtpokal 3      07. Mai 2011
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Göttin Fortuna ist Enzweihinger Volleyballern hold    

Enzweihingen (nac). Nach 2009 haben sich die Volleyballer des TSV Enzweihingen zum zweiten Mal den Stadtpokal gesichert. „Wer am Ende gewinnt, ist das beste Team“, erklärte Marcus Bischoff, Abteilungsleiter der VSG Gündelbach. „Aber alle Spiele waren ausgeglichen. Es gab keine Übermannschaft. Und keine war abgeschlagen.“

Die Enzweihinger Volleyballer waren beim Stadtpokal die glücklichsten. Nicht nur, weil sie sich den Stadtpokal nach 2009 in eigener Halle zum zweiten Mal gesichert haben. Sie waren schon während des Turnierverlaufs vom Glück begünstigt. In der Vorrundengruppe A waren nach Abschluss der Spiele Enzweihingen und die VSG Gündelbach III punkt-, satz- und ballgleich. „So etwas gibt es eigentlich nie. Es musste die Münze entscheiden, wer Erster und Zweiter wird“, erklärte Bischoff. Und schon da hätten die Enzweihinger Glücksgöttin Fortuna auf ihrer Seite gehabt. Der TSV und die VSG III hatten sich in ihrer Gruppe gegen die Glabbicher Mädels und die Lazy Bones Riet durchgesetzt.

Auch im Halbfinale hatten die Enzweihinger das glücklichere Ende für sich. Nach 1:1 nach Sätzen setzten sie sich letztlich mit einem Punkt Vorsprung gegen die VSG Gündelbach II durch. Das zweite Vorschlussrundenspiel gewann Gündelbach III nach Punkten deutlich gegen Gündelbach, nachdem es nach Sätzen ebenfalls 1:1 gestanden hatte. Die beiden Gündelbacher Mannschaften – I und II – hatten sich in der zweiten Vorrundengruppe gegen die Ensinger Netzhurgler und den SV Riet durchgesetzt.

Das Finale war schließlich an Dramatik nicht zu überbieten. Nach ausgeglichen verlaufenen ersten beiden Durchgängen – das Endspiel wurde auf zwei Gewinnsätze ausgespielt – musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Und wieder hatte der TSV das Glück auf seiner Seite – 15:13.

Doch nicht nur die Enzweihinger hatten Grund zum Feiern. Auch bei den Verantwortlichen der VSG Gündelbach, die den Stadtpokal als Turnierleiter organisierte, gab es strahlende Gesichter. „Wir hatten nach der kurzfristigen Absage der Vaihinger Jedermänner alles zusammengekratzt inklusive unserer weiblichen A-Jugend, um ein Achterfeld zusammenzubekommen“, berichtete Bischoff. „Dann haben wir alle Spieler bunt durcheinander gewürfelt. Jede Mannschaft hat in dieser Besetzung noch nie so zusammengespielt.“ So standen im Finale im Gündelbacher Team drei A-Jugendliche und zwei Spieler aus der Mixed-Runde. Bischoff: „Die A-Jugendlichen sind so um die 18 Jahre, unsere Mixedspieler dagegen jenseits der 30. Da war die Generationenzusammenführung entscheidender als der Turniersieg.“

Obwohl die Gündelbacher mit drei Frauen im Gegensatz zu den Enzweihingern mit zwei Frauen im Finale antraten, hatten sie durchaus eine Chance, sich den Pokal zu sichern. „Das war überraschend für uns Verantwortliche“, erklärte der Gündelbacher Abteilungsleiter. „Eine angreifende Frau entwickelt weniger Druck als ein Mann. Das hat sich an dem Tag aber nicht ausgewirkt. Unsere Mädels können mithalten. Wir hatten praktisch schon eine Hand am Pokal.“

Text: VKZ,  Fotos: Privat


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