Enzweihingen holt wieder einen Titel!

Deutsche Indiaca Jugendmeisterschaften
am 20.-21. Juni 2015 in Karlsruhe
 
Bericht: VKZ         Bilder: Jürgen Zimmermann

    

„Kampfgeist ist ausschlaggebend für Titelgewinn bei DM“

Mixed 15 bis 18 Jahre holt Gold – Teams des jüngeren Jahrgangs sammeln Wettkampferfahrungen

Der TSV Enzweihingen steckt mit seiner Indiaca-Abteilung gerade im Umbruch. Die erfolgsverwöhnte Mädchenmann- schaft der 15- bis 18-Jährigen wurde auseinandergerissen. Die Jungen elf bis 14 Jahre wechselten in die ältere Alterklasse. Dennoch räumten die Enzweihinger bei der deutschen Jugendmeisterschaft zwei Medaillen ab.

Enzweihingen. Wenn Inge Zimmermann von ihren Indiaca-Jungen und -Mädchen erzählt, dann überschlägt sich ihre Stimme fast, so begeistert ist die Trainerin des TSV Enzweihingen. Und sie hat auch allen Grund dazu. Denn die vier Mannschaften aus dem Vaihinger Ortsteil, die bei der DM in Karlsruhe-Rintheim und Stutensee antraten, holten zwei Medaillen. Die Mixedmannschaft der 15- bis 18-Jährigen verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr. Die Jungen dieser Altersklasse gewannen darüber hinaus die Bronzemedaille. Nur die beiden Mannschaften in der Altersklasse der Elf- bis 14-Jährigen ging leer aus. Beide Teams traten aber auch erstmals bei deutschen Meisterschaften an. Die Jungen wurden Sechster, die Mixedmannschaft belegte den fünften Rang.

„Wie hoch die Jungs den ganzen Tag lang gesprungen sind, und mit wie viel Körpereinsatz sich alle nach Bällen gehechtet haben…“ Inge Zimmermann ist immer noch erstaunt, über den Teamgeist und den Einsatzwillen, den die Mixedmannschaft der 15- bis 18-Jährigen gezeigt hat. „Es war auch der Kampfgeist, der ausschlaggebend für den Erfolg war“, fährt die Trainerin des TSV Enzweihingen fort. „Die Jungs und Mädels haben aber auch super gestellt. Die Angreifer konnten sich immer darauf verlassen und einen reinhauen. Und auch der Block stand gut.“

Dennoch wurde es richtig eng. Vor dem letzten Spiel des Wettbewerbs, der in allen Altersklassen im Modus jeder gegen jeden auf zwei Sätze ausgetragen wurden, war Pivitsheide ungeschlagen. Die Enzweihinger hatten dagegen ein 1:1-Unentschieden gegen Wattenscheid hinnehmen müssen. Nun kam es zum direkten Duell der beiden dominierenden Mannschaften. Und da behielten die Enzweihinger die Nerven und sicherten sich durch einen 2:0-Sieg den Titel. „Mein Mann Jürgen war noch Stunden später begeistert von der Leistung“, berichtet Inge Zimmermann.

Im Wettbewerb der Jungen 15 bis 18 Jahre ließen die Enzweihinger noch einen dritten Platz folgen. „Dritter zu werden, war super. Die Jungs waren überhaupt nicht geknickt, auch wenn sie letztlich ingesamt einen Satz mehr verloren hatten als die direkte Konkurrenz“, erklärt Inge Zimmermann. Denn in dieser Konkurrenz nahmen sich die besten drei Mannschaften – Enzweihingen, Blankenloch und Malterdingen – gegenseitig die Punkte weg.

Die Enzweihinger schlugen Malterdingen, mussten sich aber Blankenloch geschlagen geben. Die Malterdinger gewannen gegen Blankenloch, zogen jedoch gegen Enzweihingen den Kürzeren. Alle drei Mannschaften waren letztlich punktgleich, so dass das Satzverhältnis entscheiden musste. Und hier hatten die Blankenlocher die Nase vor den Malterdinger und den Enzweihingern vorn.

Eine komplett neue Mannschaft stellte der TSV in der Altersklasse elf bis 14 Jahre. Da die Spieler aus dem erfolgreichen Team des vergangenen Jahres, das Deutscher Meister geworden war, komplett in die nächste Altersklasse wechseln musste, schickten die Enzweihinger Spieler zu den Titelkämpfen, die erst Anfang des Jahres mit Indiaca begonnen hatten. „Viele waren von der Atmosphäre eingeschüchtert, wenn zu Beginn des Wettbewerbs die Nationalhymne gespielt wird. Außerdem traten sie gegen Teams an, in denen fast nur 14-Jährige gespielt haben. Wenn die einem dann einen reinwürgen, dass ist es schwierig, weiter konzentriert bei der Sache zu bleiben. Aber das müssen die Spieler lernen“, berichtet Inge Zimmermann. Und den ersten Schritt in diesem Lernprozess sind die Enzweihinger bereits gegangen. Gegen Ötisheim gewannen sie einen Satz und holten so ein Unentschieden. „Die Spieler haben das ganz toll gemacht“, freut sich die Trainerin für ihre Schützlinge. „Und mit kleinen Erfolgen sind wir schließlich auch zufrieden. Immerhin leidet man an der Seitenlinie mit, wenn sich alle so anstrengen und doch nicht mehr herausspringt.“ Letztlich wurde der TSV Sechster und damit Letzter.

Auch wenn die elf- bis 14-jährigen Jungen im Mixedwettbewerb von Loriann Sparmann eine schon recht erfahrene Spielerin als Verstärkung erhielten, wurde es auch hier nichts mit dem ersten Sieg. „Im Norden gibt es viel mehr Mannschaften. Es gibt sogar einen regelmäßigen Spielbetrieb. Dagegen fehlt uns einfach die Spielpraxis“, erklärt Inge Zimmermann. Die Enzweihinger wurden Fünfter.

   

Männliche Jugend elf bis 14 Jahre: Fabian Bräuninger, Samuel Merle, Josia Rentschler, Kai Schweidler, Niklas Zuber.
Mixed elf bis 14 Jahre: Fabian Bräuninger, Samuel Merle, Josia Rentschler, Kai Schweidler, Niklas Zuber, Lorriann Sparmann, Elisa Sonnberger.
Männliche Jugend 15 bis 18 Jahre: Josia Albrecht, Farin Sparmann, Aaron Stark, Tim-Lukas Truckseß, Nathanael Wenzler.
Mixed 15 bis 18 Jahre: Iris Barbunopulos, Caroline Knoll, Tianna Röhlk, Peter Scheuermann, Farin Sparmann, Aaron Stark, Nathanael Wenzler.

     
Unsere JungsJungs 15-18 BronzeMixed 11-14 gegen Ötisheim
AuszeitMixed 15-18 gegen Wattenscheid
Endspiel Matchball
Video vom Endspiel
Video (59 MB)
Smartphone (.mp4)
Mixed 15-18 gegen MalterdingenMixed 15-18 GoldMixed 15-18PC (.wmv )

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