Unsere
Indiacajugend
mischt wieder ganz vorne mit

Deutsche Eichenkreuz Meisterschaften
31.10./01.11 2015 in Speichersdorf
A-Mädchen im Block Artikel: VKZ A-Jungs im Angriff  

Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Nächster Einsatz, nächster Triumph:
Die A-Mädchen des TSV Enzweihingen haben ihren Titel bei den deutschen Indiaca-Meisterschaften des Eichenkreuz-Verbands verteidigt. Die B-Jungen wurden zudem Zweiter in der nächsthöheren Altersklasse.
 
 
Speichersdorf/Enzweihingen. Im vergangenen Jahr feierten die A-Mädchen des TSV Enzweihingen den totalen Triumph. Erst Deutscher Indiaca-Meister des Deutschen Turner-Bunds, dann Europacup-Sieger und zuletzt nationaler Titelträger im Eichenkreuz-Verband. Und die Erfolgsgeschichte von Iris Barbunopulos, Lorriann Sparmann, Lisa-Marie Knoll, Caroline Knoll und Tianna Röhlk schreibt sich in diesem Jahr fort. „Die Mädels waren gut und sind gut. Aktuell kommt keine andere Mannschaft in Deutschland an sie heran“, berichtet Trainerin Inge Zimmermann.

Bereits in der Vorrunde waren sie das Maß der Dinge. Im Modus jeder gegen jeden auf Zeit schlugen sie alle sechs Konkurrenten. „Die Mädels sind souverän aufgetreten. Der knappste Vorsprung waren drei Punkte gegen Betzdorf“, erklärt Zimmermann. Im Halbfinale ließen sie dem Vorrundenvierten Malterdingen keine Chance. Und im Endspiel gegen Betzdorf war schon fast ein Klassenunterschied zu sehen. Zimmermann: „Wir haben mit knapp 15 Punkten Vorsprung gewonnen.“

Doch was macht die Enzweihingerinnen so gut? „Es ist die Ruhe und die Harmonie, die die Spielerinnen ausstrahlen. Sie spielen einfach. Da herrschaft fast schon blindes Verständnis auf dem Feld“, erzählt Zimmermann. „Außerdem ist die Mannschaft eingespielt. Die einzige neue Spielerin ist Lorriann Sparmann. Die anderen spielen schon seit Jahren zusammen. Und Lorriann passt super ins Team, weil sie sehr mannschaftsdienlich agiert.“

Auch die Jungenmannschaft des TSV Enzweihingen spielte sich bis ins Finale vor. Das war allerdings nicht unbedingt zu erwarten. „Peter Scheuermann ist der einzige A-Jugendliche in dem Team. Deshalb haben wir die Mannschaft bei den A-Jungen gemeldet. Da er aber letztlich privat verhindert war, haben wir mit einem B-Jungen-Team in der nächsthöheren Altersklasse gespielt“, berichtet Zimmermann. „Wir hätten zwar die Möglichkeit gehabt, die Mannschaft umzumelden. Doch wir im Trainerteam haben gesagt, dass sie sich in der höheren Altersklasse bewähren sollen.“

Und das haben die Enzweihinger mit Bravour. Nach drei Siegen in ihrer Vierer-Vorrundengruppe setzten sie sich auch im Viertelfinale gegen Landshut und im Halbfinale gegen Malmsheim durch. Erst im Finale gegen Rußheim wurde ihr Siegeszug gestoppt.
"Da ging den Jungen etwas die Puste aus“, erinnert sich die Enzweihinger Trainerin. „Allerdings wurde das Finale auch auf das Hauptfeld gespielt. Da haben alle anderen Anwesenden in der Halle zugeschaut. Da sind die Jungs etwas nervös und unsicher geworden.“

In der Vorrunde hatten die Enzweihinger Rußheim noch geschlagen. „Die Rußheimer sind so etwas wie unsere Angstgegner. Gegen sie haben wir uns schon immer schwer getan“, berichtet Zimmermann. „Doch dieses Mal haben wir gewonnen, auch wenn es relativ eng war. Das war das erste Vorrundenspiel und hat natürlich das Selbstvertrauen gestärkt.“
Mit breiter Brust gingen die Enzweihinger in die beiden weiteren Vorrundenpartien gegen Bornich und Rutesheim. Und die Enzweihinger nahmen die Euphorie aus dem ersten Spiel mit. Bornich wurde deutlich bezwungen. Gegen Rutesheim holten die Enzweihinger einen Sieg mit vier, fünf Punkten. Zimmermann: „Es war eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung. Die Jungs haben sich immer wieder gegenseitig angefeuert.“

Im Viertelfinale schien der Enzweihinger Express aber schon ins Stocken zu geraten. Frühzeitig lag die TSV-Mannschaft gegen Landshut mit ein paar Punkten zurück. Doch kurz vor Schluss gingen die Enzweihinger mit einem Punkt in Führung. Und bevor die Landshuter ihren Aufschlag ausführen konnten, war die Zeit abgelaufen. „Da half das Glück etwas mit“, berichtet Zimmermann. „Aber die Jungs haben nach dem Rückstand auch einfach einen Zahn zugelegt.“

Im Halbfinale am zweiten Tag standen sich mit dem TSV und Malmsheim zwei fast gleichstarke Mannschaften gegenüber. „Wir waren aber einen Tick besser, auch wenn die Malmsheimer nicht schlecht gespielt haben“, erklärt Zimmermann.

Doch dann kam das Endspiel gegen Rußheim. Nachdem die Enzweihinger in der Vorrunde die Badener noch geschlagen hatten, zogen sie im Finale den Kürzeren. „Die Kraft hat im Finale nicht mehr ganz ausgereicht“, berichtet die TSV-Trainerin. „Wenn man als 15- oder 16-Jähriger aber auch gegen 19- oder 20-Jährige spielt, dann kommt man irgendwann an seine Grenzen. Da gibt es einfach körperliche Unterschiede. Und ein 19-Jähriger pfeffert den Ball eben ganz anders übers Netz. Aber darauf können die Jungs jetzt aufbauen.“

A-Mädchen: Iris Barbunopolos, Caroline Knoll, Lisa-Marie Knoll,
Tianna Röhlk, Lorriann Sparmann
A-Jungs: Tim-Lukas Truckseß, Farin Sparmann, Nathanael Wenzler,
Aaron Stark, Tim Siehler, Fabian Spiess
Trainer: Inge Zimmermann, Kristin Sparmann, Sebastian Komander
   
     
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Fotos: Jürgen Zimmermann