Foto: Wirth

1.3.2009 

Deutsche Indiaca Liga, 1. Spieltag

  

 

  

Drei Siege 

    

in der Verlängerung

 

Quelle: VKZ

Foto: Wirth

    

  

Enzweihingen (ev) – Drei von vier Spielen haben die Indiaca-Spielerinnen des TSV Enzweihingen am ersten Spieltag 

der Deutschen Indiaca Liga (DIL) gewonnen. 

Allerdings machten es die Enzweihinger bei ihrem Heimauftritt sehr spannend. Dreimal mussten sie in die Verlängerung.

 

„Wir brauchen Spielpraxis. Deshalb sind wir in drei Spielen über die volle Distanz gegangen“, scherzt Inge Zimmermann vom TSV Enzweihingen. Auch wenn diese Aussage als Spaß verstanden werden muss, steckt in ihr doch ein Funken Wahrheit, denn der Hauptgrund, weshalb die Enzweihingerinnen an dem bundesweiten Indiaca-Wettbewerb des CVJM Enzweihingen teilnehmen ist die Spielpraxis. Die bekommen die TSV-Spielerinnen abseits diversen Meisterschaften eigentlich kaum. „Wir trainieren nur“, sagt Zimmermann. 

In die DIL reinzukommen, ist ziemlich schwer. Umso wichtiger ist es für die Enzweihinger, am Ende nicht zu den Absteigern zu gehören. 

Beim ersten Spieltag, der in Enzweihingen stattfand, waren zwei Mannschaften aus Grünwinkel und je eine Mannschaft aus Unterriexingen und Malterdingen zu Gast. 

„Ein ausgeglichenes Feld“, so Inge Zimmermann. Das zeigte sich auch gleich im ersten Spiel mit Enzweihinger Beteiligung. Der erste Satz ging 

mit 25:20 an die Gastgeber, der zweite mit 27:25 an Grünwinkel II. Im entscheidenden dritten Satz gewann Enzweihingen mit 15:13. Das gleiche Prozedere folgte im Spiel gegen Grünwinkel I. Die Gastgeber gewannen 25:20, verloren 18:25 und entschieden die Partie im Entscheidungssatz mit 15:13. Auch gegen Unterriexingen musste der TSV in die Verlängerung (25:23, 23:25,15:8). Nur das Spiel gegen Indiaca Malterdingen war bereits nach zwei Sätzen vorbei. Hier hatte allerdings Enzweihingen das Nachsehen (22:25, 24:26). 

Am 5. April tritt der TSV auswärts in Karlsruhe an. Ob mit den drei Siegen schon alles in Butter ist, kann Inge Zimmermann schwer einschätzen, vor allem wenn sie auf den Spielplan blickt. „Wir müssen gegen eine Auswahl von Nationalspielerinnen und zwei andere sehr gute Mannschaften antreten“, meint sie. Bis dahin kann auch noch etwas an der Form gefeilt werden. Zimmermann war mit ihrem Team zwar zufrieden, vor allem mit der homogenen Mannschaftsleistung, „aber perfekt ist es nie. Ich selbst muss zum Beispiel in der Abwehr noch bissiger werden. Ich stehe da oft zu aufrecht“, meint Zimmermann. Allerdings würden sich eben solche Dinge am besten in Spielen trainieren lassen. 

 

 
Die Enzweihinger (in rot) hatten bei ihrem Heimspieltag fast alles im Griff und gewannen drei von vier Spielen. Fotos: Zn

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